Wochenspruch

Worte zum Tag

Bunt, kreativ, gegen den Strich...

01.01.2015

alohfIn meinem Kopf höre ich es ihn noch sagen: „Es riecht so gut nach Wurst“. Gonzo liebt Wurst und würde sich am liebsten in die Metzgerei des Ortes einheiraten. Wären da nur nicht die gute Vorsätze!

Haben auch Sie sich gute Vorsätze gemacht? Eine Diät? Das Rauchen aufhören? Mehr Sport? Sich besser organisieren?

„Endlich, jetzt aber, diesmal, ...“ Viele dieser Worte sammeln sich zum neuen Jahr und machen diese Tage vor dem neuen und im neuen Jahr nicht leichter. Hoffnung und Sehnsüchte sind damit verbunden. Neues soll werden und doch ist es schwer aus dem alten Trott herauszukommen. Und so ganz ohne Vorsätze ist irgendwie auch nicht die Lösung.

Bei Gonzo hatte sein Dorf einen großen Wunsch und ließ sich deshalb mit dem Pfarrer auf eine Wette ein: Zwei Wochen nach der neuen Jahreslosung leben „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat; zu Gottes Lob!“ (Römer 15,7)

Was würde sich in ihrem Leben, in ihrem Dorf/ihrer Stadt verändern, wenn Sie so leben würden?

Paulus sagt uns: Richtet nicht übereinander! Sondern nehmt einander an, so wie Jesus das getan hat. Seht jeden einzelnen Menschen mit Liebe an, nehmt ihn an und gebt ihm was er gerade braucht. Und diese Linie ist konsequent durchzuziehen, vehement einzufordern, bis in die dunkelsten Ecken unserer Welt hinein, bunt, abwechslungsreich, kreativ und nach Jesus auch einmal gegen den Strich gekehrt, jeden Tag.

Wer Gonzo ist und ob er mit seinem Dorf die Wette gewonnen hat, können Sie im aktuellen Hörspiel „Die Zeitmäääähschine“ der Bezirksjugend Lahr nachhören. Hier gegen Spende zu bestellen.

Herzliche Grüße,

Anna Lohf


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