Wochenspruch

Worte zum Tag

Gewiss!

30.08.2014

boch-2014Sei getrost und unverzagt, fürchte dich nicht und lass dich nicht erschrecken! (1.Chr 22,13)

So spricht David zu seinem Sohn Salomo. David hat vieles vorbereitet für den Tempelbau – jetzt ist er alt und lebenssatt - er spürt: ein anderer muss das große Projekt vollenden. Und so übergibt er die Arbeit an seinen Sohn Salomo, macht ihn zum König, gibt seine Macht ab.

Das ist ihm sicher nicht leicht gefallen, stelle ich mir vor. Wer lässt schon gerne Unvollendetes zurück. Wer verzichtet schon gerne auf Gestaltungsspielräume. Es ist weise und gleichermaßen schwierig, zur rechten Zeit zurück zu treten.

Davids Worte an seinen Sohn sind nicht zuerst Ratschläge. Nein! Er spricht seinem Sohn Mut zu. Er weiß: den wird er brauchen!

David vertraut Gott. Er hat erlebt: Gott begleitet mich! Und diese Erfahrung macht ihn gewiss: Mit Gott im Rücken wird Salomo das Werk vollenden. Gottes Wirken und sein Segen ist verlässlich über den Wechsel der Generationen hinaus. Das macht es ihm leicht zurück zu treten. Mir auch?

Zum Ende der Ferien warten auf viele von uns neue Herausforderungen: eine andere Klasse, die neue Stelle, unbekannte Kolleginnen... Und immer wieder müssen wir uns ungefragt und ungewollt neuen Herausforderungen stellen. Und leider ist da nicht immer jemand, der uns Mut macht. Oft genug müssen wir sogar damit fertig werden, dass andere an uns zweifeln.

Vielleicht ist gerade dann der Monatsspruch für den September das MUT-Wort für uns: Sei getrost und unverzagt, fürchte dich nicht und lass dich nicht erschrecken! (1.Chr 22,13)

Ein Wort für DICH als ZUsage und zum WEITERsagen. Und wenn jemand nachfragt, woher der Mut kommen soll? Dann erzähle ich ihm von meinen Erfahrungen mit Gott, den segensreichen Momenten – den Momenten, in denen der Himmel die Erde berührt und ich dabei sein durfte.

Das macht Mut. Dem anderen. Und mir.

Ihr Dirk Boch

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