Wochenspruch

Worte zum Tag

Es war schon leichter...

01.12.2013

... Menschen, um Ihre Hilfe für „Brot für die Welt“ zu bitten.

Boch-100xorig„Die Kirche hat genug Geld“, höre ich in diesen Tagen besonders oft – lose verknüpft mit Skandalen um astronomische Baukosten, Kirchensteuer u.a. Was soll ich antworten? Wie die notwendigen Unterscheidungen einbringen?

Ja, die evangelische Kirche in Deutschland verfügt über Geld. Und Sie setzt dieses Geld ein – für die Menschen hier bei uns und in den ärmsten Gegenden der Welt. Ob da die Prioritäten stimmen, frage ich mich selber oft.

Antwort können die geben, die in unserer Kirche Verantwortung tragen:

Die Mitglieder unserer Kirche und all diejenigen, die von diesen bis zum 1. Advent 2013 in Leitungsverantwortung gewählt wurden. Die gewählten Ältestenkreise und Kirchengemeinderäte entscheiden darüber, wie die Gemeinde „ihr“ Geld ausgibt – und sie wählen die Synoden, die über die Verwendung des Geldes von Kirchenbezirk und Landeskirche entscheiden. So ist das in unserer evangelischen Kirche. Und das ist gut so! Wer etwas verändern will, kann das tun und sich engagieren! Ich danke allen, die sich hier verantwortungsvoll einbringen.

Mit langer Tradition ist entschieden, dass die Kollekten unserer Gottesdienste im Advent und am Heiligen Abend dem kirchlichen Hilfswerk „Brot für die Welt“ zu Verfügung gestellt werden. Ein starkes Zeichen, finde ich. Über die Projekte, die unsere Landeskirche damit besonders fördert, können Sie sich hier informieren. Brot für die Welt finanziert viele ganz konkrete Projekte, die durch Kirchensteuermittel, staatliche Zuschüsse und unsere Spenden ermöglicht werden. Mehr zur aktuelle Kampagne, mit zwei spannenden Videos können Sie sich mit einem Klick auf das nächste Bild ansehen:

Mit meiner Spende entscheide ich selbst, was mit „meinem“ Geld geschieht und kann mich dabei auf einen starken Partner verlassen, der vor Ort effizient und nachhaltig hilft, dass Menschen die liebevolle Zuwendung Gottes erfahren dürfen. Und darum geht es mir, auch beim Umgang mit Geld – egal wo.

Ihr Dirk Boch,
Schuldekan

Zum Archiv

Druckansicht