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Aktuelles

Corona-Gedenkfeier

Auf Initiative des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier findet am 18.04. ein nationales Gedenken für die in der Corona-Pandemie Verstorbenen statt. Auch in Bad Krozingen veranstalten die Evangelische und Katholische Kirche sowie die Stadt eine Gedenkfeier, um das vielfältige Leid der von der Corona-Pandemie Betroffenen zur Sprache zu bringen, ein Zeichen der Solidarität zu setzen und zu bleibender Anteilnahme aufzurufen. Im Rahmen der Feier wird im Kurpark ein Baum gepflanzt, der zum Ort des Gedenkens heranwachsen soll. Um den Baum können Wimpel angebracht werden, auf denen Bürgerinnen und Bürger zum Ausdruck bringen, worunter sie in diesen von Corona geprägten Zeiten leiden. Aufgrund der Corona-Verordnung ist es nicht möglich, die Feier öffentlich zu gestalten. Sie wird aufgezeichnet werden und am Abend des 18.04. über die Homepage der Stadt Bad Krozingen zu sehen sein. 


 

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Laura Artes ist neue Bezirksjugendpfarrerin

Seit Ende März ist es offiziell. Laura Artes ist die neue Bezirksjugendpfarrerin im Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald. Sie ergänzt damit den neu gewählten Leitungskreis der Evangelischen Jugend im Kirchenbezirk, dem auch die beiden Bezirksjugendreferenten Oliver Zulauf und Heike Siepmann angehören. Laura Artes machte in ihrer Vorstellung in der Bezirksjugendsynode deutlich, wie gerne sie im Team arbeite. Beim Bezirks-Konfi-Camp habe sie immer wieder erlebt, dass sie gerne mit jungen Menschen etwas auf die Beine stellt.
„Ihr seid Kirche“, sprach sie den Jugendlichen der Bezirksjugendsynode Mut zu. „Das heißt, ihr dürft ausprobieren und vielleicht auch mal mit einer Idee auf die Nase fallen.“ Sie selber verstehe sich als Multiplikatoren und Anwältin für die Anliegen der Jugendarbeit und gerne auch als Partnerin für gemeinsame Projekte.

 

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Gemeinden im Evangelischen Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald setzen auf ein breites Angebot zu Ostern

Die Gemeinden im Evangelischen Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald setzen verstärkt auf alternative Angebote zu Ostern. Ab einer Inzidenz von 100 sollen grundsätzlich keine Präsenzgottesdienst im gesamten Kirchenbezirk stattfinden. Das hat die Bezirksleitung in dieser Woche entschieden. Dem Beschluss war ein breiter Diskussionsprozess vorangegangen, der sich infolge der zunächst angekündigten Osterruhe und dem zurückgezogenen Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz entfachte. Die Entscheidung für die jeweiligen Ostergottesdienste werden allerdings von den einzelnen Kirchengemeinden im Bezirk selber getroffen.

Dekan Rainer Heimburger mahnte angesichts der steigenden Infektionszahlen zu besonderer Sorgfalt bei den Entscheidungsprozessen. „Es geht nicht darum, Präsenzgottesdienste gegen andere Formate auszuspielen. Angesichts der gesamtgesellschaftlichen Situation wollen wir auch ein Zeichen der Solidarität mit allen setzen, die weiterhin von großen Einschränkungen oder gar Öffnungsverboten betroffen sind.“

So seien in vielen Gemeinden bereits im Vorfeld zu der gesamtgesellschaftlichen Debatte um die Ostergotttesdienste alternative Formen entwickelt worden. In Ehrenstetten kann der Ostergarten in diesem Jahr über mehrere Videos besucht werden. Die Gemeinde Betberg-Seefelden führt eine „Ostern On-Leine“-Aktion durch, bei der eine bunt gefüllt Leine den Weg bis Ostern anschaulich visualisiert. In Kirchzarten und Bad Krozingen werden Actionsbounds für Familien zur Verfügung stehen. Diese digitalen Schnitzeljagden können mit der entsprechenden App gespielt werden. Darüber hinaus bieten mehrere Gemeinden, u.a. in der March, in Heitersheim und Bad Krozingen Stationenwege und Zoom-Gottesdienste zu Ostern an. Bei allen Aktionen und Angeboten rund um Ostern habe die Einhaltung der strengen Hygienevorgaben, höchste Priorität, so Heimburger.

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Besuchen Sie den Ehrenstettener Ostergarten

Der Ehrenstettener Ostergarten ist seit 2004 ein Anziehungsmagnet: die letzten Tage Jesu in Jerusalem werden anschaulich und mit Gegenwartsbezug den Besuchern nahegebracht.

Coranabedingt musste er im vergangenen Jahr ausfallen. In diesem Jahr hat sich Ostergartenteam daran gemacht, den Ostergarten virtuell begehbar zu machen. In sechs Einzelvideos werden Sie durch den liebevoll gestalteten Ostergarten geführt.

Alle sechs Einzelvideos sowie eine Langversion und eine Version für Kinder und Familien können Sie direkt hier aufrufen:

Einzug in Jerusalem (Christiane Kübek, Stephan Schwär)
Fußwaschung und Abendmahl (Andrea und Stefan Meihofer)
In Gethsemane (Stephan Schwär, Rita Steinle)
Verleugnung und Verurteilung (Markus Kaupp-Herdick)
Jesus am Kreuz (Fritz Breisacher)
Auferstehung (Christiane Kübek, Andrea Meihofer)

Langversion
Version für Kinder und Familien

Gerne laden wir Sie ein, auch auf dem YouTube-Kanal der Kirchengemeinde Ehrenkirchen-Bollschweil, die diese Videos produziert hat, vorbeizuschauen. Sie finden ihn hier: https://bit.ly/3lKyghm

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Dirk Boch mit überwältigender Mehrheit zum Schuldekan gewählt

Bad Krozingen. Die Bezirkssynode des Evangelischen Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald tagte am 12. März, erneut digital. Im Fokus der Sitzung stand die Wiederwahl von Dirk Boch als Schuldekan im Kirchenbezirk. Nach Auszählung aller Stimmen ist er für weitere acht Jahre in seinem Amt bestätigt.

Dirk Boch blickte gemeinsam mit den 81 Synodalen sowie 14 Interessierten auf wichtigen Szenen seines Lebens. Besonders prägend habe er ein offenes Gespräch mit einer Jugendgruppe in seiner vergangenen Amtsperiode erlebt. „Herr Boch, glauben Sie, dass nach 12 Jahren Reli noch jemand Bock auf die Kirche hat?“ Die Anfrage der Jugendlichen habe ihn frustriert, aber auch motiviert, sich nicht damit abzufinden und gemeinsam mit anderen nach neuen Ideen für die kirchliche Arbeit zu suchen.
Im Anschluss entwickelte sich eine offene Diskussion um den Stellenwert des Religionsunterrichts, interreligiöse Perspektiven für das Fach, die Schulseelsorge sowie die anstehenden Herausforderungen für die gemeindliche Bildungsarbeit.

Boch betonte, dass eine Perspektive für den Religionsunterricht entwickelt werden müsse. Die Notwendigkeit für religiöse Bildung sowie die Begleitung von Kindern und Jugendlichen in ihrer Identitätsbildung halte er für unverzichtbar. „Wo können Kinder und Jugendliche herausfordernden Fragen stellen? Wo haben sie das Gefühl, damit ernst genommen zu werden? Das Besondere am Religionsunterricht ist eben, dass all diese Fragen dort ihren Platz haben.“ Boch verwies darauf, dass die Familie als Ort religiöser Sozialisation an Bedeutung verliere. Umso wichtiger seien zukunftsfähige Konzepte.

In seinen Ausführungen blickte Boch schonungslos auf die anstehenden Herausforderungen für die Kirche im Breisgau-Hochschwarzwald, aber auch deutschlandweit. Es sei notwenig, den Umbruchprozessen sowie drastischen Einschränkungen im Bereich Personal und Räume mutig entgegen zu treten. Kooperation und Innovation betrachte er dabei als die zentralen Schlüssel. „Um als Kirche lebens- und handlungsfähig zu bleiben, müssen wir mit den Menschen ins Gespräch kommen. Anstatt den gesellschaftlichen Veränderungen hinterherzulaufen, ist es notwendig, dass wir proaktiv dort hingehen, wo die Menschen sind.“ Dazu müssten alle Beteiligten ihren Beitrag leisten. Er selber wolle diese Bereiche über einen berufsbegleitenden Masterstudiengang „Crossmediale Glaubenskommunikation“ vertiefen und bereits begonnene innovative Projekte weiter voran treiben. Die „Silberlilly“ (ein Airstream-Anhänger, der insbesondere in der mobilen Arbeit mit Jugendlichen und Jungen Erwachsenen zum Einsatz kommen soll) prangte während der Sitzung prominent als Hintergrundbild hinter Boch.

Als weiteren Tagesordnungspunkt beschloss die Synode in der März-Sitzung den Haushalt 2020/2021. Susanne Berninger vom VSA Emmendingen bezeichnete das vergangene Jahr als „Einschnittjahr“. Coronabedingt wurde der Umlagesatz zur Bezirksumlage gesenkt. 

 

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Integration mit Perspektive - Diakonie im Südwesten setzt auf nachhaltige und individuelle Entwicklung

Die Diakonischen Werke Breisgau-Hochschwarzwald, Freiburg und Lörrach, wollen in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg die nachhaltige Integration von Zuwander*innen im südbadischen Raum fördern. Im Fokus stehen dabei die individuelle Entwicklung und Verbesserung der Chancengleichheit in den Bereichen Bildung und Arbeit.

Das Projekt „Integration mit Perspektive. Individuell. Kultursensibel. Nachhaltig.“ wird durch den europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gefördert. Die Projektverant- wortung wird vom Diakonischen Werk Breisgau-Hochschwarzwald wahrgenommen.

Ein wichtiger Baustein dabei ist die Ausbildung von Multiplikator*innen, um ehrenamtliches Engagement und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im sozialen Umfeld zu stärken. Dazu werden Zuwander*innen zu ehrenamtlichen Multiplikator*innen ausgebildet. So werden zusätzliche Bezugspersonen im sozialen Umfeld gewonnen, die ihre eigenen Erfahrungen weitergeben können. Die Stärkung des gesellschaftlichen Engagements ist ein zentrales Thema des Projekts.

Das Ankommen in Deutschland und die Integration in die Gesellschaft wird oft durch verschiedene Hürden erschwert. Dazu zählen kulturelle, sprachliche und familiäre Barrieren, gesundheitliche Thematiken und in ländlichen Regionen auch die geringe Mobilität. Mit intensiver Einzelberatung und kulturspezifischen Gruppenangeboten an denProjektstandorten setzt „Integration mit Perspektive“ an den Ressourcen der Menschen an und begleitet sie in ihrer persönlichen Entwicklung. Schrittweise werden Projektteilnehmer*innen, die bisher kaum sichtbar wurden, angesprochen und an bestehende Hilfeangebote herangeführt.

Das Projekt ist für alle Menschen in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Freiburg und Lörrach offen, die einen dauerhaften und beständigen Aufenthalt in Deutschland haben. Dies bedeutet eine Niederlassungserlaubnis oder einer Aufenthaltserlaubnis von mindestens einem Jahr bzw. seit über 18 Monaten. Gerne können sich alle Personen melden, die diesen Kriterien entsprechen

Interessent*innen können hierzu Kontakt mit den Ansprechpartner*innen mit Alexandra Kobzew nehmen: 07651-9399-14, alexandra.kobzew@diakonie.ekiba.de

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Diakonie Breisgau-Hochschwarzwald wählt neuen Aufsichtsrat

Die Verbandsversammlung des Diakonischen Werkes Breisgau-Hochschwarzwald, die sich aus 14 evangelischen Kirchengemeinden und dem Kirchenbezirk zusammensetzt, hat sich neu konstituiert. Neuer und alter Verbandsvorsitzender ist Holger Karg, seinStellvertretung übernimmt Herr Tobias Sexauer. Die Verbandsversammlung wird im neuen Aufsichtsrat des Diakonischen Werks weiter von Werner Flösch vertreten.
Für die Arbeit  der Verbandsversammlung steht der diakonische Anspruch im Vordergrund, glaubwürdig „Dienst am Nächsten“ zu leisten. Dies wird in verschiedenen Hilfen, Angeboten und Aktionsformen zum Ausdruck gebracht, in der diakonischen Arbeit der Kirchengemeinden und des Diakonischen Werks. Die Verbandsversammlung ist dabei die Plattform, in der das gemeinsame Ziel immer sichtbar gemacht wird und gemeinsam in der Öffentlichkeit zu vertretende Positionen erarbeitet werden.
Das Diakonische Werk ist der protestantische Wohlfahrtsverband im Landkreis. Es ist gemeinnützig und vom Selbstverständnis für alle Menschen in allen Lebenslagen offen. Es ist derzeit an 15 Standorten mit haupt- und ehrenamtlich 150 Mitarbeitenden vertreten. Es bietet neben sozialen Beratungsangeboten auch Hilfen für Geflüchtete, Psychischer Erkrankte und Menschen mit Behinderungen an. Ein großer Bereich ist die Arbeit mit Familien, Kindern und Jugendlichen.

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Personelle Verstärkung für den Kirchenbezirk

Zum 01. März wechseln drei neue Kolleg*innen in den Kirchenbezirk.
Wir freuen uns, Rebecca Bernick, Anja Bremer und Sebastian Bernick begrüßen zu dürfen. 
Da eine persönliche Begebung mitunter noch eine Weile warten muss, stellen sich die drei an dieser Stelle vor. 


Rebecca Bernick 

 

Besonders gespannt bin ich auf… die Menschen, denen ich begegnen werde, vor allem in meiner Ausbildungsgemeinde und darauf, die vielfältigen Aufgaben einer Pfarrerin kennenzulernen.

Mit der Region Breisgau-Hochschwarzwald verbinde ich… Heimat. Familie, schöne Natur, sehr warmes Wetter, gutes Essen, guten Wein, Alemannisch.

Nicht widerstehen kann ich… zum Beispiel gutem Essen oder schönen Blumen.

Ich darf mich Ihnen als neue Vikarin der evangelischen Kirchengemeinde Bötzingen und Gottenheim vorstellen. Im Sommer habe ich mein erstes theologisches Examen abgelegt und freue mich darauf, nach vielen Jahren der Theorie nun auch mehr und mehr in die Praxis eintauchen zu können.
Besonders freue ich mich darüber, das am Kaiserstuhl machen zu dürfen – in meiner alten Heimat. Aufgewachsen bin ich in Bahlingen und habe dort meine gesamte Schulzeit über gelebt. Und nun geht es nach zehn bewegten Jahren und vielen wechselnden Wohnorten zurück zu den Weinbergen in der Rheinebene zwischen Schwarzwald und Vogesen. 
Mehr noch als über schöne Natur, schönes Wetter und guten Wein freue ich mich aber auf Sie, sprich die Menschen, die ich in den nächsten Wochen und Monaten kennenlernen darf. Ich hoffe, dass auch in Coronazeiten viele bereichernde Begegnungen möglich sein werden.
Alles Gute und bis bald,
Ihre Rebecca Bernick

 


Anja Bremer 

Besonders gespannt bin ich auf… alles, was nicht planbar ist und trotzdem passiert. Das echte Leben halt: Überraschende Begegnungen, geteilte Zeit, geschenkte Erlebnisse.

Mit der Region Breisgau-Hochschwarzwald verbinde ich… Schwarzwaldgipfel und Rheinebenenweite, vielfältige Natur zwischen Elsass und Feldberg, Lebensart und kulinarische Genüsse, viele wunderbare Plätze, an denen "gut sein ist", die Sommerhitze (als Niedersächsin eher schwer zu verkraften) und den sympathischsten Fußballclub des Landes!

Nicht widerstehen kann ich… allem, was mich inspiriert: Vom Bummel über einen Wochenmarkt mit seinen naturnahen Angeboten über den Besuch von Kunsthandwerker-Ateliers - ich liebe das Weben, Handgetöpfertes, leckeres und regionales Essen und handgemachte Musik!
 

Seit 2004 arbeite ich bereits als Diplom-Religionspädagogin für die Evangelische Landeskirche in Baden. Angefangen in der Erwachsenenbildung und Öffentlichkeitsarbeit wechselte ich 2011 in die Klinikseelsorge. Die vielfältigen Aufgaben Herausforderungen erfüllten mich mit großer Freude, und doch war ich beruflich nicht das, was die Menschen, denen ich begegnete, in mir sahen: Eine Pfarrerin.
Deshalb habe ich mich mit Anfang 40 noch einmal auf den Weg an die Universität gemacht, um den Master in evangelischer Theologie abzulegen und damit das Vikariat, also die praktische Ausbildungsphase für den Pfarrberuf, absolvieren zu können. Diese Zeit liegt nun hinter mir – das zweite Theologische Examen habe ich im Januar erfolgreich absolviert. Und da bin ich nun: 46 Jahre alt, gebürtige Niedersächsin, verheiratet mit Pfr. Andreas Ströble (Köndringen), Umwegemacherin und ab dem 01. März 2021 Pfarrerin (im Probedienst) in Bickensohl und Bischoffingen. 
Ich freue mich sehr darauf, wenn sich unsere Wege – auch im Namen Gottes – kreuzen und ich Sie auf Ihren Wegen durchs Leben ein Stück begleiten darf. 
Ihre Anja Bremer 


Sebastian Bernick 

 

Besonders gespannt bin ich auf…die Zusammenarbeit im Team!

Mit der Region Breisgau-Hochschwarzwald verbinde ich…Wein und den Duft nach Reben, den weiten Blick auf die Rheinebene und ein bisschen „Flachland“ im Süden.

Nicht widerstehen kann ich…Guten Büchern!

 

Ab März bin ich, Sebastian Bernick, mit dem Pfarramt in Ihringen betraut. Sie werden schnell merken, dass Südbaden nicht meine Heimat ist. Aber nach einer Kindheit an der Nordsee habe ich mich mit einer Schulzeit in Hessen und einem Studium in Heidelberg und Leipzig dem Süden immer mehr angenähert. Die letzten zwei Jahre habe ich mein Lehrvikariat in Mosbach verbracht. 
Jetzt bin ich gespannt auf alles, was der Pfarrdienst in Ihringen mit sich bringt. Ich freue mich auf die große Gemeinde mit all den vielen Menschen, die sich schon jetzt einbringen. Ich hoffe aber auch, dass wir als Kirchengemeinde vielen Menschen einen Raum in der Gemeinde geben können, die bisher weniger eng mit ihr verbunden sind. 
In jedem Fall freue ich mich darauf, Sie persönlich kennenzulernen und hoffe, dass das in den nächsten Monaten zunehmend leichter wird.
Bis dahin – Gott befohlen!

Ihr Sebastian Bernick

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Ökumenische Kartoffelaktion

Die ökumenische Kartoffelaktion lädt dazu ein, die Schöpfung in ihrer Vielfalt zu bewahren. Unter dem Motto "zusammen wachsen lassen" können Einzelpersonen, Jugendgruppen oder Kitagruppen eine kleine Auswahl an seltenen Kartoffelpflanzen bestellen und diese auspflanzen. 

Die Aktion wird per elektronischem "Kartoffelbrief" monatlich begleitet und die Teilnehmenden mit Tipps und Tricks rund um den Erdäpfel-Anbau versorgt. Für Kinder werden ergänzend Materialien rund um die Kartoffel versendet – Bastelideen, Rezepte, Ausmalbilder, Ideen für ein Kartoffeltagebuch und mehr. Gerade in der Pandemiezeit soll so für (Groß-)Eltern und Kinder eine Möglichkeit geschaffen werden, das gemeinsame Gärtnern zu entdecken.

Neben den (Erz-)Bistümern Köln, Freiburg und Rottenburg-Stuttgart beteiligen sich auch das Bistum Speyer, die Evangelische Landeskirche Baden sowie die Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) an der diesjährigen Kartoffelaktion.

Eine Anmeldung ist noch bis zum 12.03.21 hier möglich.
Die Kartoffelsets können so lange vergeben werden, wie der Vorrat reicht. 

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Neuer Bus für die Bezirksjugend und die Kirchengemeinde Bad Krozingen

Die Evangelische Bezirksjugend hat gemeinsam mit der Kirchengemeinde Bad Krozingen einen neuen Bus angeschafft. Der Neunsitzer soll insbesondere bei Projekten der mobilen Jugendkirche zum Einsatz kommen. "Durch die Anhängekuppel können wir mit unserer Silberlilly (Airstream-Anhänger des Kirchenbezirks, Anm.d.Red.) wirklich unterwegs sein. Es war uns ein großes Anliegen, die verschiedenen Orte unseres großen Kirchenbezirks zu erreichen", erklärt Oliver Zulauf vom Evangelischen Jugendwerk. Und auch die Evangelische Kirchengemeinde Bad Krozingen profitiert von der gemeinsamen Anschaffung. Der Gemeindebus werde beispielsweise für das große Kinder-Zelt-Lager im Sommer benötigt. Außerdem plant die Gemeinde, gemeinsam mit der Stadt Bad Krozingen Fahrten zu den Impfzentren in Müllheim und Freiburg zu organisieren. "Der Bus ist für uns alle eine Win-Win-Situation und wird in ganz unterschiedlichen Bereichen unserer kirchlichen Arbeit zum Einsatz kommen", erzählt Gabi Groß bei der Schüsselübergabe am 25.03. 

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DI Hügelheim initiiert Livegespräch zur Barrierefreiheit am Bahnhof Müllheim

Am 17. Februar 2021 hat die Diakonische Initiative in Hügelheim im Rahmen ihrer neuen Onlineangebote für Menschen mit und ohne Behinderung eine öffentliche Veranstaltung zum Thema „Barrierefreiheit am neu entstehenden Bahnhof Müllheim“ durchgeführt. In Form eines Livestreams wurden hierbei der aktuelle Stand der Baupläne sowie die Argumente für und gegen die geplante Barrierefreiheit diskutiert. Zu Gast waren der Bürgermeister der Stadt Müllheim, Martin Löffler, der Zuständige des Bauvorhabens der Deutschen Bahn AG, Christoph Klenert, ein Vertreter der Müllheimer Bürgerinitiative Stadtradler, Dr. Ernst von Wallenberg, sowie David Schmitz, Leiter der Diakonischen Initiative in Hügelheim.

Während des konstruktiven Livegesprächs wurden die Entwicklungsprozesse des Milliardenprojekts der Deutschen Bahn AG mit der Stadt, aber auch die Perspektive verschiedener Bürgerinitiativen, Anwohnenden sowie den Einrichtungen für Menschen mit Behinderung ins Gespräch gebracht. Zudem wurden Fragen der Zuschauenden des Livestreams beantwortet und erklärt, wie Engagierte und Interessierte weiterhin Ideen und Rückmeldungen zum Bauprojekt einbringen können.

Der Bau des neuen Bahnhofs in Müllheim soll 2026 abgeschlossen sein und findet im Rahmen des milliardenschweren Großprojekts „Ausbau und Neubau Strecke Karsruhe-Basel“ der Deutschen Bahn AG statt. Die Diakonische Initiative in Hügelheim hat sich in den Vor- und Interessengesprächen als Gesprächspartner aus der offenen Hilfe für Menschen mit Behinderung eingebracht und sich für eine angemessene Barrierefreiheit des Neubaus eingesetzt.

Entstanden aus der "Aktion Behinderte '74", einer Initiative der Evangelischen Bezirksjugend des Evangelischen Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald, gründete sich die Diakonische Initiative (DI) Mitte der 70er Jahre. Heute ist die DI eine Einrichtung des Diakonischen Werkes Breisgau-Hochschwarzwald, hat jedoch ihren Arbeitsschwerpunkt nicht verlagert. Neben einem umfassenden Angebot an inklusiven Freizeiten und Betreuungsangeboten für Menschen mit und ohne Behinderung, nimmt sie ihre sozialpolitische Funktion als Sprachrohr für Menschen mit Behinderung und ein „unBehindertes miteinander Leben“ wahr.

Der Livestream kann hier nachgeschaut werden. 

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"Als Kirche können wir Menschen etwas geben"

Sie stehen in ihrer beruflichen Vita an ganz unterschiedlichen Stellen: Torben Bremm hat im Sommer seine erste Stelle als Diakon in Hinterzarten begonnen. Doris Banzhaf leitet seit Januar 2021 die Evangelische Erwachsenenbildung in den Kirchenbezirken Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald. Beide eint nicht nur ihre pfälzische Herkunft, sondern vor allem ihr Stellenwechsel inmitten der Corona-Pandemie. Das Gespräch mit Torben Bremm und Doris Banzhaf über ihre ersten Erfahrungen an der neuen Wirkstätte, regionale Besonderheiten und die ersehnte Perspektive für die kommende Zeit, können Sie hier nachlesen. 

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Geistige und geistliche Nahrung

Die evangelische Erwachsenenbildung in den Kirchenbezirken Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald ist seit Jahresbeginn neu aufgestellt. Doris Banzhaf, die mit der Leitung betraut wurde, hat das neue Büro im Pfarrhaus der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde in Emmendingen-Wasser bezogen. Gereizt an der neuen Aufgabe hat die 55-Jährige die "Vielfalt des großen bunten Blumenstraußes Erwachsenenbildung."

Vielfalt begleitet Doris Banzhaf, die aus Landau in der Pfalz stammt, schon ihr gesamtes Berufsleben. Als angestellte und freie Journalistin war sie im Lokalen, aber auch überregional und als Wissenschaftsjournalistin tätig, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit hat sie für Institute, Stiftungen und zuletzt, seit Mai 2014, als Chefin vom Dienst im Zentrum für Kommunikation der evangelischen Landeskirche Baden gemacht. An der Universität Kaiserslautern absolvierte sie das Aufbaustudium Erwachsenenbildung, an der Universität Freiburg war sie Lehrbeauftragte für Journalistik.
 


Viele Kontakte zu den Menschen aus der Region


"Ich kenne die Region, in der ich seit 30 Jahren lebe, sehr gut", sagt sie. Das heißt für sie auch, ein großes Netzwerk an Kontakten zu den Menschen zu haben. "Öffentlichkeitsarbeit und Erwachsenenbildung sind sehr ähnlich", sagt Banzhaf. In beiden Bereichen gehe es darum, die Menschen zu erreichen. Das sind in den beiden Kirchenbezirken, die fast deckungsgleich mit den Landkreisen sind, rund 430 000 Einwohner. Von denen gehören mehr als 100 000 der evangelischen Landeskirche an. "Das Angebot der kirchlichen Erwachsenenbildung richtet sich an alle Menschen, unabhängig von Religion und Weltanschauung", sagt Banzhaf. Deshalb sei die kirchliche Erwachsenenbildung neben den Volkshochschulen der zweite große Bildungsträger. Landesweit hätten 2019 rund 2,82 Millionen Menschen die Angebote der Arbeitsgemeinschaft der kirchlichen Erwachsenenbildung (evangelische, katholische und methodistische Kirchen) wahrgenommen.


Themen sollen die Gemeinschaft fördern


"Letztlich geht es immer um die Frage, was brauchen, wünschen sich die Menschen", sagt Banzhaf. Für sie steht dabei der Einzelne im Fokus. "Viele Angebote richten sich an Ehrenamtliche, sollen sie für ihre Aufgaben qualifizieren und stärken, was auch beinhaltet, dass sie erfahren, wie sie ihre Kräfte und Ressourcen bewahren." Daneben gehe es auch um Gemeinschaft, um gesellschaftlichen Zusammenhalt, indem Menschen mit unterschiedlichen Meinungen und Erfahrungen zusammengebracht werden. Persönlichkeitsbildung sowie politische und kulturelle Bildung seien die Stichwörter. Erwartungen an ihre Tätigkeit seien schon in der Stellenausschreibung benannt worden. Dazu zähle die Entwicklung digitaler Formate. "Die werden auch nach der Pandemie wichtig bleiben", steht für sie fest. Ebenso sei die Entwicklung von touristischen Angeboten gefordert. "Die sprechen oft dann auch die Einheimischen an", verweist sie auf Erfahrungen aus der Bodenseeregion. Nachhaltigkeit, die Bewahrung der Schöpfung, sei ein weiteres Themenfeld. Neben dem Kompetenzerwerb und dem inhaltlichen Austausch gehe es um den Menschen als Ganzes, um "geistige und geistliche Nahrung". Theologische Bildung sei fester Bestandteil des Angebots.


Doris Banzhaf ist zentrale Ansprechpartnerin


Den Kirchenbezirken sei es wichtig, mit der neuen Stelle einen zentralen Ansprechpartner für die evangelische Erwachsenenbildung zu haben. In Emmendingen sei dieser Aufgabenbereich von der Schuldekanin mit übernommen worden, im aus drei Kirchenbezirken entstandenen Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald sei die Aufgabe von Freiburg übernommen worden. "Ich bin mit offenen Armen empfangen worden", ist Banzhafs Erfahrung während der ersten Arbeitstage. Sie spüre, dass Pfarrer und Ehrenamtliche richtig Lust haben und freue sich auf engagierte Menschen zu treffen. "Corona lässt mir momentan Spielräume für eine intensive Aufbauarbeit, weil weniger Konkretes laufen kann", erklärt sie. Andererseits sei es eben etwas anderes, sich über Zoom-Konferenzen oder eben direkt kennen zu lernen. Auf die direkteren Kontakte freut sie sich.

(c) Markus Zimmermann, BZ 


Kontakt 


Doris Banzhaf
Evangelische Erwachsenenbildung Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald. 
Tel.: 07641/9185-46
Mobil: 0176/5682-2884
E-Mail: doris.banzhaf@kbz.ekiba.de
Postanschrift: Dekanat Emmendingen, Weidenmattenstraße 24, 79312 Emmendingen 

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Deutschland fehlt

Zu einer Kundgebung hat das „Freiburger Friedensforum“ am 22. Januar aufgerufen. Denn an diesem Tag tritt der sogenannte Atomwaffenverbotsvertrag der UNO in Kraft. Ratifiziert haben ihn 51 Staaten der UNO. Die Unterschrift Deutschlands fehlt allerdings. Die internationale Vereinbarung untersagt die Entwicklung und Produktion, den Test, Erwerb und Transport sowie die Lagerung, Stationierung und den Einsatz von Atomwaffen; außerdem darf mit ihnen nicht gedroht werden. Für diesen Vertrag hat sich die Friedensbewegung in einer jahrelangen Kampagne eingesetzt. Den ausführlichen Bericht über die Kundgebung können Sie hier nachlesen. 

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Doris Banzhaf neue Leiterin der EEB

Seit dem 01.01.2021 ist die Leitung der Evangelischen Erwachsenenbildung (EEB) in den Kirchenbezirken Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen mit Doris Banzhaf wieder besetzt.

Die kirchliche Erwachsenenbildung in Baden-Württemberg ist neben den Volkshochschulen der zweitgrößte Bildungsträger im Land. Unter dem Motto „Impulse geben“ organisiert die EEB Angebote zum gemeinsamen Lernen. Geleitet vom christlichen Menschenbild schaffen die Bildungsangebote der EEB Raum für Begegnung und regen zum Austausch an. Neben der persönlichen Entwicklung Einzelner stärkt die EEB den gesellschaftlichen Zusammenhalt - steht doch das gemeinsame Lernen im Zentrum der EEB Baden.

„Hinter der Evangelischen Erwachsenenbildung steckt ein großer bunter Blumenstrauß. Und gerade diese Vielfalt finde ich sehr reizvoll“, erklärt Doris Banzhaf. „Die biblische Geschichten schärfen den Blick dafür, dass wir gemeinsam unterwegs sind und voneinander lernen können. Das ist mir ganz besonders wichtig. Wenn wir unterschiedliche Menschen und Meinungen zusammenzubringen, dann können wir viel über uns selber und andere lernen, unseren eigenen Standpunkt klären, vertiefen und erweitern.“ In ihrer neuen Rolle als Leitern der EEB sei es ihr außerdem wichtig, digitale Formate zu entwickeln oder auch Initiativen für Solidarische Landwirtschaft auf den Weg zu bringen.

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