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Ich habe ihn schon lange nicht mehr gesehen. Das letzte Mal, als wir miteinander gesprochen haben, haben wir uns verletzt - mit Worten und mit Blicken. Seitdem sind einige Monate vergangen. Treffen wollen wir uns. Schauen, was ist da noch da. Ist unsere Freundschaft zu retten?

Wir sehen uns. Reden, lachen und die Blicke sind sanfter als damals. Und dann sprechen wir über unser letztes Treffen. Über die Verletzungen und was sie mit uns gemacht haben. Und gleichzeitig ist da Verständnis, Entschuldigung und Aufrichtigkeit – die Erkenntnis: Wenn wir weitermachen wollen, dann braucht es auch den Blick auf den Schmerz und die Verletzungen. Irgendwie scheint es, als könnten wir nur mit diesem Blick unsere Freundschaft wieder aufbauen.

Die Verfasser der Evangelien sprechen viel von Vergebung – in vielen Kontexten werden diese Verse immer wieder angeführt. Ich hatte lange Zeit meine Probleme mit dem Vergebungsbegriff, bis mir ein Professor an der Hochschule erzählt: Vergebung im neutestamentlichen Sinne bedeutet, auf Reue zu reagieren. Es braucht den Blick auf das, was passiert ist. Vergebung bedeutet also nicht, so zu tun, als wäre nie etwas passiert.

Mich erinnert dies auch an mein Lieblingsbild für das Leben – die japanische Tradition von Kintsugi. Unsere Verletzungen, unsere Wunden und unser Scheitern; sie gehören zu uns dazu. Sie sollen nicht aus unserem Leben radiert werden. Wenn wir sie sichtbar machen, dann kann es für uns auch wertvoll und kostbar werden. Dann kann es uns wertvoller und kostbarer machen -  vor anderen, vor uns und vor Gott.
Wenn dies gelingt, dann kann ich nur staunend beten:

Danke Gott, dass du hinschaust - aufrichtig. Dass du unsere Wunden vergebend mit Goldstaub umhüllst - und Freundschaften jeglicher Art wieder möglich machst. Amen.

Herzlich
Ihre Celina Häs, Diakonin im Schuldienst 

Nachdem in den vergangenen Monaten in den Kirchengemeinden des gesamten Kirchenbezirks die Festgottesdienste zur Konfirmation stattfanden, lud das Evangelische Jugendwerk Breisgau-Hochschwarzwald die frisch konfirmierten Konfirmand*innen sowie alle Konfi-Teamer*innen zu einer Konfiparty ein. Am 18.06. feierten bei einer stimmungsvollen Party rund 100 Jugendliche ihre Konfizeit 2023/2024.

Der Leitungskreis des Jugendwerks Breisgau-Hochschwarzwald hatte zusammen mit Diakonin Josan Tuquabo und Diakonin Miriam Tepel den Abend vorbereitet und geplant. Zahlreiche Ehrenamtliche wirkten zudem bei den unterschiedlichen Programmpunkten mit. Nach einem stimmungsvollen Countdown und einer offiziellen Begrüßung animierten zwei Tanzlehrerinnen die Jugendlichen zu Gruppentänze. So bewegten sie sich u.a. zu einer Choreografie des Liedes Cotton Eye Joe gemeinsam durch den ganzen Raum. Im Anschluss übernahm der aus Pforzheim engagierte DJ Kevin und spielte zahlreiche Lieblingslieder der Konfirmand*innen. Daneben gab es eine Fotostation, an der die Jugendlichen gemeinsame Erinnerungen mit ihren Freund*innen aus der Konfizeit festhalten konnten. An der Glitzerbar gab es eine breite Auswahl an bunten Farben, die sich die Jugendlichen auf die Wangen malen ließen. Daneben informierte ein Infostand über die Möglichkeiten, auch nach der Konfirmation Teil der Evangelischen Jugend im ganzen Kirchenbezirk zu werden. Eine Verlosung lockte ebenso wie die Popcornmaschine und das FIFA-Spiel in einer Ecke des Raumes. Besonderen Anklang fanden die Cocktails Jesus on the Beach, Virgin Maria und Cosmo Bibel, die an der Bar zusammen gemixt wurden.
Am Ende des Band gab es viele glückliche Gesichter. „Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht und war sehr schön“, erzählte eine Konfirmandin beim Rausgehen. „Ich hoffe, dass wir uns alle irgendwann mal wiedersehen.“ In diesem Sinne: Bis zur nächsten Konfiparty! :)

 

Ökumenisches Friedensgebet 

Seit dem 24. Februar 2022 findet in ökumenischer Verbundenheit jeden Dienstag um 19.00 Uhr ein gemeinsames Gebet für den Frieden in der evangelischen Kirche in Heitersheim statt.

Herzliche Einladung an alle, die Wege zum Frieden suchen.