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Inspiration für Zukunftsfragen I Katholische und evangelische Kirchenmitarbeiter im Austausch mit der Wirtschaft

Beim ökumenischen Treffen des Evangelischen Pfarrkonvents des Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald und der katholischen Dekanatskonferenz des Dekanats Breisach-Neuenburg am 29. Juni 2018 in Bad Krozingen und Heitersheim erhielten etwa 50 hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchen Inspiration für die Zukunft.

Die Pfarrer und Pfarrerinnen und die hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der katholischen und evangelischen Kirchen stehen vor großen Herausforderungen. Sie fragen sich tagtäglich, wie sie den Menschen unserer Zeit einen neuen Zugang zum Glauben und zum Gemeindeleben vermitteln können. „In dieser Situation hilft es, die Perspektive zu ändern und sich von anderen inspirieren zu lassen“, sagt Bernhard Huber, Dekanatsreferent des Dekanats Breisach-Neuenburg, der das Treffen zusammen mit Kollegen beider Konfessionen organisiert hatte. In sechs Gruppen besuchten sie Unternehmen und Organisationen wie den Brandschutzspezialisten Hekatron in Sulzburg, das inklusive Café Artis in Heitersheim, die Demenz-Wohngemeinschaft Mittendrin in Staufen - eine Einrichtung der Sozialstation Südlicher Breisgau - , das Weingut Franz Herbster in Kirchhofen, das Architekturbüro Helmut Bühler in Staufen und sprachen bei einem Rundgang durch den Wald mit einem Forstwissenschaftler. Leitgedanke dieser Besuche war die Frage, wie diese Unternehmen mit Transformationsprozessen umgehen und welche Anregungen sich daraus für die Arbeit der kirchlichen Mitarbeiter ergeben können.

Drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen sich beim Brandschutzspezialisten Hekatron nur mit Zukunftsfragen, definierten Megatrends wie demografische Entwicklung, Energiewende und Urbanisierung und leiten systematisch ab, was diese Trends für das Unternehmen bedeuten. Ein fest installiertes Innovationsmanagement ermöglicht jedem Mitarbeiter, sich mit neuen Ideen zu beteiligen und die Idee, für die er brennt, bis ganz nach oben zur Geschäftsleitung zu bringen. „Solch ein Gremium gibt es bei uns nicht, viele gute Ideen versanden zwischen den verschiedenen Ebenen“, sagte der evangelischer Pfarrer Eberhard Deusch. „Es gibt zwar einen Kummerkasten und eine Ideenbörse. Inhalte werden dann aber an den Chef und über den an die Gremien verwiesen und dort trägt sie nicht mehr der vor, der für die Idee brennt“, stellte sein katholischer Kollege fest. Intensiv beschäftigt sich Hekatron damit, welches Angebot ihre Kunden brauchen. Ein Ansatz, der die kirchlichen Mitarbeiter überzeugte, die dringend ehrenamtliche Mitarbeiter suchen und bislang eher daran dachten, was sie von potentiellen Ehrenamtlichen erwarten. „Wie machen wir unser Angebot so attraktiv, dass die Leute sich gerne  bei uns engagieren“, fragte ein Teilnehmer. Auch die Mitarbeiter der Demenz-Wohngemeinschaft orientieren sich an den Bedürfnissen ihrer Kunden. Sie fragen sich, was die Bewohner brauchen, eine Sichtweise, die Gemeindereferentin Ulrike Dondrup anregend fand.

Nach dem Austausch  in den Unternehmen trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der St. Bartholomäus-Kirche in Heitersheim zu einem Gottesdienst. Im hinteren Teil der Kirche berichteten sie, was sie inspiriert hat und da kam einiges zusammen. Vom Forst der Hinweis, dass Nachhaltigkeit ganz viel mit Partizipation zu tun hat, beim inklusiven Café Artis, in dem Menschen mit Behinderungen mitarbeiten, der Pioniergeist, im Architekturbüro Helmut Bühler begeisterten die lichten Räume, die Kreativität ermöglichen. Aus dem Weingut Herbster brachte die Gruppe einen Chasselas mit, einen Wein der alten Sorte Gutedel, der später geerntet und anders ausgebaut wird als der traditionelle Markgräfler Schoppenwein. „Wir haben alte gute Worte, vielleicht muss man die neu entdecken“, war das Fazit dieser Gruppe. Mit dem Kanon „Wenn einer alleine träumt“, zogen die Teilnehmer nach vorne ins Kirchenschiff. Inspiration boten an diesem Tag, am Fest  Peter und Paul, auch die beiden Apostel Petrus und Paulus. Am Beginn der Kirche,  in einer Zeit des Umbruchs, gelang es ihnen, trotz vieler unterschiedlicher Sichtweisen im Dialog zu bleiben und neues Wachstum zu entwickeln. „Die Veranstaltung war leicht und doch wesentlich, die Gespräche waren lebendig und anregend, und es war Energie für Neues da. Wir brauchen in unseren Kirchengemeinden neue Haltungen und neue Perspektiven, um tragfähige Schritte in die Zukunft zu gehen. Davon war bei der Veranstaltung etwas zu spüren“, sagt Bernhard Huber, ein Mitglied der ökumenischen Arbeitsgruppe, am Ende der Veranstaltung.

Gabriele Hennicke

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Ökumene trifft Wirtschaft

Beim ökumenischen Treffen des Evangelischen Pfarrkonvents des Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald und der katholischen Dekanatskonferenz des Dekanats Breisach-Neuenburg am 29. Juni 2018 in Bad Krozingen und Heitersheim begeben sich die etwa 50 hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchen auf die Suche nach Inspiration für die Zukunft.

Jeden Tag stehen die hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchen vor komplexen Herausforderungen. Sie beschäftigt die Frage, wie sie den Menschen unserer Zeit einen neuen Zugang zum Glauben und zum Gemeindeleben vermitteln können. „Die Frage, wie das Evangelium für die Menschen heute plausibel werden kann, fordert uns heraus, neue Wege zu gehen“, sagt Bernhard Huber, Dekanatsreferent des Dekanats Breisach-Neuenburg, „bei der ökumenischen Konferenz wollen wir uns gegenseitig Lust und Mut machen, in die Zukunft zu gehen. Es soll weniger um Pläne und Konzepte gehen, als vielmehr um Inspiration und Ermutigung.“ Die Inspiration erhoffen sich die Kirchenmitarbeiter von Vertretern der lokalen Wirtschaft und anderer Organisationen, die für sich selbst ebenfalls Zukunftsfragen beantworten müssen.

Nach einer gemeinsamen Einführung im Foyer des Universitäts-Herzzentrums Bad Krozingen besuchen die Teilnehmenden in Gruppen Unternehmen und Organisationen wie den Brandschutzspezialisten Hekatron in Sulzburg, einen Vertreter der Forstverwaltung im Wald am Castellberg, das Café Artis in Heitersheim, die Wohngemeinschaft Mittendrin in Staufen, das Weingut Franz Herbster in Kirchhofen und das Architekturbüro Helmut Bühler in Staufen. Dort sind jeweils bestimmte Themen vorgegeben, über die die Teilnehmenden mit den Vertretern der Unternehmen und Organisationen ins Gespräch kommen werden. „Im ersten Moment dachte ich, dass ein mittelständisches Elektrotechnikunternehmen mit der Kirche doch gar nichts zu tun hat und ich habe mich gefragt, wo es wohl Parallelen gäbe. Dann war ich überrascht, wie viele Anknüpfungspunkte es tatsächlich gibt. Ich freue mich, dass sich die „Kirchenleute“ in diese Richtung öffnen. Mich reizt das Zusammentreffen, da ich mir vorstellen kann, dass ich selbst etwas aus den Erkenntnissen herausziehen kann, was für unsere Arbeit an den Zukunftsthemen wichtig sein könnte“, sagt Thomas Litterst, Leiter Normen und Richtlinien bei Hekatron.

Im Anschluss an diesen Austausch treffen sich die Teilnehmenden in der St. Bartholomäus-Kirche, Heitersheim zu einem Gottesdienst, in den die Eindrücke der Begegnungen einfließen werden. Der Abend endet mit einem gemeinsamen Abendessen und Ausklang in der Sulzbach-Strauße in Heitersheim.

Gabriele Hennicke

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»Ey, was labersch du?«

Dieser Satz, der inzwischen eine ganz eigene Gattung von sogenannten posts bei youtube (woher ich ihn auch kenne) begründet hat, ging mir durch den Kopf, als Daniel Völker im Lauf des Samstags mit einem breiten Lächeln meinte, er wolle uns nicht »zulabern«.

Viele Worte gab’s trotzdem, Grundlagen, rechtliche & geistliche, wie es die Grundordnung unserer Firma nahelegt, Begründungen, Analysen, Perspektiven, (An-)weisungen und Hinweise auf Grenzen. Alles wurde mit vielen Worten vorgetragen und blieb doch merkwürdig unkonkret, denn: Die eigentliche Arbeit sei ja vor Ort zu leisten und nur möglich mit einiger und eigener Sachkenntnis. »Gut gebrüllt, Löwe!«, ist ein anderer Satz (aus meiner Kindheit, ihr wisst schon, woher), der mir dazu einfällt.

Als wir am Freitag just zu dritt auf das Haus Feldberg-Falkau zusteuerten, kam eine Bekannte freundlich winkend auf uns zu. Auf ihre Frage, was wir hier machen, erwiderte ich: »Wir gehen mit dem Bezirkskirchenrat in Klausur!«, was mir die leicht spöttische Bemerkung eintrug, das klinge ja sehr monastisch. Nun ja, mit ihrem Hintergrund darf man so was sagen. Nur hatte sie nicht recht. Denn so viele Worte wären in jedem Kloster verboten und auch nicht möglich, dank der Schweigezeiten und Stundengebete.

Letztlich ginge alles auch kürzer: Die Landeskirche sorgt sich um die Finanzen 2030 und wie dann alles noch zu stemmen sei. Um das zu ermöglichen, müssten die Flächen um 30% runter. Ein ergebnisoffenes Verfahren kann so was nicht sein.

Aber gut, dann wissen wir wenigstens, woran wir sind. Leider hat uns der Inhalt dieser drei Sätze gefühlt mehrere Stunden gekostet.

Am Ende müssen wir da durch. Die Notwendigkeit des Liegenschaftsprojektes ist für mich nicht strittig. Wir sollten uns bemühen, dass es so wenig Verletzungen gibt wie möglich. Dass es gekränkte Eitelkeit geben wird, damit ist zu rechnen, ebenso wie der Reflex, das sei alles richtig, nur möge man es bitte woanders umsetzen, Nimbys gibt’s auch in der Kirche. Wahrscheinlich werden auch ein paar Kirchenaustritte dazu gehören, ebenso Tränen. Es wäre unnatürlich, wenn Menschen nicht an dem hängen würden, was sie mit aufgebaut haben.

Und dann sollten wir versuchen, das Beste daraus zu machen. Dazu braucht es Fantasie und Mut, auch die Bereitschaft, über den eigenen Schatten zu springen. Und warum denn nicht mit anderen kooperieren? Ich weiss, dass es die Haltung immer noch gibt: »Da fahr’ ich doch nicht hin, schon gar nicht zu denen ins Nachbardorf!« Aber wenn wir Christinnen und Christen das nicht schaffen, wer denn dann? Über die mögliche Vereinigung der Badischen und der Württembergischen Landeskirche heisst es immer, das geschehe wohl erst am jüngsten Tag. Und die besonders bösen Zungen fügen hinzu: »Und auch da erst am Abend!« Sollte so was das letzte Wort über uns sein? Wir müssten uns schämen.

Einer, der so nicht denken darf und das auch gar nicht will, war auch dabei. Ich wundere mich manchmal über seinen Optimismus und seine Lust am (Um-)gestalten. In solchen Augenblicken weiss ich dann wieder, warum ich selber nie Dekan hätte sein können und wollen, da rege ich mich viel zu sehr auf, siehe oben.

Gesichter erzählen Geschichten, schauen Sie einfach mal rein. In die Kirchengemeinderatssitzung, in der es um das Liegenschaftsprojekt gehen wird, nehmen Sie einen Taschenspiegel mit. Wenn Sie so richtig am Schimpfen sind und sich aufregen, halten Sie sich den mal vor’s Gesicht, vielleicht hilft es weiter. Ich bin überzeugt, dass niemand zu denen gehören will, von denen man sagt: »Er / sie hat sich bis zur Kenntlichkeit entstellt.«

Jörg Zink hat eine Stelle im Filipperbrief so nachgedichtet: »Eure Freundlichkeit lasst alle Menschen spüren, der Herr ist nahe.« So geht es besser, meint

Hellmuth Wolff

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Ein Luxusproblem: Zu viel Raum in der Herberge

Der Bezirkskirchenrat des Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald denkt über die Zukunft unserer Häuser nach

Falkau, 24.6.2018. Es ist ein echtes Luxusproblem: Wir haben zu viel Platz. Genauer: Zu viel Raum. Viele Gemeindehäuser unseres Kirchenbezirks haben - in Relation zur Gemeindegliederzahl - eindeutig zu viele Quadratmeter Raumangebot. Das kostet Geld - Geld, dass in Zukunft knapp werden könnte, denn die Kirchenmitgliederzahlen sinken kontinuierlich. Deshalb ist es nur verantwortungsvoll, wenn die Badische Landeskirche - im Rahmen eines Liegenschaftsprojekts - die Gemeinden und die Bezirke anhält, über die Zukunft und die Finanzierung ihrer Häuser nachzudenken.

Doch um wieviel "Raumüberschuss" handelt es sich eigentlich? Das hat die Firma prokiba in den letzten Monaten ermittelt. Sie war mit ihren Mitarbeitern in den Gemeinden zu Gast und hat gemessen, gerechnet und ermittelt. Bei der Klausur des Bezirkskirchenrats am Wochenende in Falkau wurden nun die ermittelten Daten übergeben. Das Ergebnis: Während manche Gemeinden drastisch zu viele Gemeindehaus- und Gebäudeflächen besitzen, haben manche Gemeinden gar zu wenig Platz; andere Gemeinden verfügen über ausreichend Platz und liegen genau im vorgegebenen Rahmen. Daraus ergibt sich die Aufgabe für den Bezirkskirchenrat, hierfür gute und tragfähige Ideen zu spinnen, die dieses "Luxusproblem" zu lösen vermögen - natürlich im Austausch mit den Gemeinden.

Dafür wurde am Wochenende - unter Mithilfe von Beratern - ein Plan entworfen, der in etwa so aussieht: Nachdem die Daten der prokiba an den Bezirkskirchenrat übergeben wurden, wird dieser nun die Gemeinden über ihre jeweilige Situation informieren. Danach wird es eine Klärungsphase geben (Sommer/Herbst), in der jede Gemeinde ihre Zahlen einmal durchsehen, nachvollziehen und prüfen kann. Bei Bedarf können, gemeinsam mit Vertretern des Bezirkskirchenrats und prokiba, Unschlüssigkeiten geklärt werden. Da es dem Bezirkskirchenrat wichtig ist, alle Gemeinden und deren Mitglieder am Nachdenken und Konzipieren der Zukunftslösungen zu beteiligen, wird es im Anschluss an diese Phase vier Regionalkonferenzen geben, bei denen Vorschläge und Konzepte für den Umgang mit den Gemeindeflächen erarbeitet und beraten werden. Die Termine hierfür sind:

21.9. - nördliches Markgräflerland I 12.10. - südliches Markgräflerland I 19.10. Region Hochschwarzwald I 26.10. - Region Kaiserstuhl.

Aus den Beratungsergebnissen dieser Regionalkonferenzen wird der Bezirkskirchenrat bis zum Januar 2019 konkrete Konzepte entwickeln, die bei der Fühjahrssynode 2019 vorgestellt werden. Im März 2019 werden diese Konzepte dann durch den Bezirkskirchenrat beschlossen.

Florian Böcher, Beauftrager für die Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald

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Gewichtige Entscheidungen in Müllheim

Um die Zukunft der gemeindeeigenen Gebäude ging es bei einer Gemeindeversammlung der evangelischen Kirchengemeinde Müllheim. Etwa 40 Gemeindeglieder hatten sich nach dem Gottesdienst am Sonntag in der Kirche eingefunden, um sich vom Kirchengemeinderat über die jüngsten Entwicklungen informieren zu lassen.

Es sind gewichtige Entscheidungen, die in den vergangenen Monaten getroffen wurden: allen voran die, das bisherige Gemeindehaus an der Stadtkirche abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen. Dafür soll ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben werden. Manfred Klucker, der Vorsitzende des Kirchengemeinderats, erklärte detailliert die Zusammenhänge, die zu dieser Entscheidung geführt haben. Demnach entspricht die aktuelle Fläche des Gemeindehauses nicht den aktuellen Vorgaben der Badischen Landeskirche, die bei künftigen Baumaßnahmen nur noch eine bestimmte, sich an der Zahl der Kirchenmitglieder bemessende Fläche finanziell unterstützt. Das Müllheimer Gemeindehaus übersteigt die ihm gemäß der 4700 Gemeindeglieder in Müllheim und Vögisheim zustehende Fläche erheblich.

Die Veränderungen sind eingebettet in einen größeren Zusammenhang. So hat die Landessynode 2014 das Landeskirchliche Liegenschaftsprojekt beschlossen mit dem Ziel, die finanzielle Belastung der Gemeinden durch zu hohe und teilweise veraltete Gebäudebestände zu reduzieren. Über die endgültige Größe sei aber noch nicht entschieden, so Klucker: Als Stützpunktstandort für die umliegenden Kirchengemeinden, etwa bei der Kirchenmusik, der Konfirmandenarbeit oder bei der Ausrichtung von Bezirkssynoden, hoffe die Kirchengemeinde Müllheim darauf, zusätzliche Flächen zuerkannt zu bekommen. In einem Workshop haben die Kirchenältesten Kriterien zusammengetragen, die ein neues Gemeindehaus erfüllen soll. Demnach soll es vor allem einladend wirken, barrierefrei sein und über flexible Räumlichkeiten verfügen, um verschiedenen Veranstaltungsformaten gerecht zu werden.

Die Reaktionen der Versammlung reichten vom glatten Einspruch gegen den Abriss, über die Idee, nur das Obergeschoss des Gebäudes zu erneuern und den unteren Teil stehen zu lassen, bis hin zum Vorschlag, im Untergeschoss eine Kindertagesstätte einzurichten. Kritisiert wurde die mangelnde Transparenz bei der Entscheidungsfindung, die ohne vorherige Rücksprache in der Gemeinde erfolgt ist.     

Zuvor war Willi Messner per Akklamation als neuer Vorsitzender der Gemeindeversammlung bestätigt worden. Er regte an, Gemeindeversammlungen künftig zweimal im Jahr zu veranstalten, um die Gemeinde über die Entscheidungen des  Kirchengemeinderats, der einmal im Monat nichtöffentlich tagt, auf dem Laufenden zu halten.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt berichtete Diakonin Medea Frey über die sich erfreulich entwickelnde Jugendarbeit in der Gemeinde. So nähmen viele Jugendliche nach der Konfirmation die Gelegenheit wahr, sich über verschiedene Kurse für die Leitung von Jugendgruppen weiterzubilden. Ganz neu ist ein Angebot für Mädchen von der 5. bis zur 7. Klasse am Freitagnachmittag, in dem neben dem gemeinsamen Kochen und Essen auch Kontakte zu anderen Einrichtungen der Gemeinde geknüpft werden sollen.

Mit der Gottesdienstreihe „Punkt 6“, die Pfarrerin Daniela Hammelsbeck im Anschluss vorstellte, wird von einer engagierten Gruppe in der Gemeinde der Versuch unternommen, dem traditionellen Gottesdienst am Sonntagmorgen ein neues, innovatives Format gegenüberzustellen, geprägt unter anderem von neuer Musik und interaktiven Elementen, jeweils einmal im Vierteljahr, sonntags um 18 Uhr. Der nächste „Punkt-6-Gottesdienst“ findet am 1. Juli in der Stadtkirche statt und steht – passend zur Fußball-WM – unter dem Motto „Halbzeit“.

Beatrice Ehrlich

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Jugendsynode 2018: Auch aus unserem Kirchenbezirk waren Jugendliche dabei!

112 Jugenddelegierte aus den Kirchenbezirken und Verbänden der Evangelischen Jugend Baden haben bei der Landesjugendsynode in Karlsruhe unter dem Motto „Da fühl ich mich daheim - Heimat Kirche“ die aktuelle Situation in der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit diskutiert. Heimat sei für sie da, „wo ich angenommen bin und wo ich etwas gestalten kann“, so die Botschaft der jungen Menschen. Wie das umgesetzt werden kann, diskutierten sie in unterschiedlichen Arbeitsgruppen. Die Jugendsynode legte außerdem Förderschwerpunkte für die Themenfelder Demokratie & Wertebildung und Frieden fest. Im Rahmen der Tagung wurde Fabian Peters, der inzwischen dem Präsidium der badischen Landessynode angehört, für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Heimat müsse nicht an einen Ort gebunden sein. „Die Menschen und meine Beziehung zu ihnen sind für mich prägend“, formulierte dies eine 17-jährige Delegierte. In den Arbeitsgruppen machten die Jugendlichen deutlich, dass kirchlichen Festen und Ritualen eine wichtige Rolle zukomme. Es gab auch kritische Rückmeldungen. Ein sehr enges Verständnis von „Heimat“ könne dazu führen, dass es zu Ausgrenzung kommt. In der Evangelischen Kinder- und Jugendarbeit solle es um das gemeinsame Gestalten der Gegenwart und die gemeinsame Beheimatung in Vielfalt gehen. „Sei identifizierbar und sei gesellschaftlich relevant“, fasste dies eine Workshopgruppe zusammen. Verbindende Elemente könnten auch Musik und die Begegnung im digitalen Raum sein. Eine digitale Begleitung von lebensgeschichtlich relevanten Zeiten wie Prüfungsphasen, Konfirmation oder 18. Geburtstag sei eine weitere Möglichkeit. Denn „Heimat ist da, wo ich gesehen werde“, so das Fazit eines Delegierten.

Bereits am Freitag waren mehr als 40 Delegierte der Evangelischen Gemeindejugend Baden (EGJ) zum jährlichen EGJ-Treffen zusammengekommen, um sich über die Chancen und Herausforderungen der Kinder- und Jugendarbeit in Stadt und Land auszutauschen.

Für 17 Jahre ehrenamtliches Engagement für Kinder und Jugendliche auf Gemeinde-, Bezirks- und Landesebene wurde Fabian Peters mit dem goldenen Kugelkreuz geehrt. „Er war und ist eine starke Stimme von und für Kinder- und Jugendarbeit und für die Interessen von jungen Menschen“, betonten Ralf Zimmermann als Vorsitzender der Evangelischen Jugend Baden und Landesjugendpfarrerin Ulrike Bruinings und dankten ihm auch für seine Bereitschaft, immer wieder gemeinsam Wege zu suchen und zu erproben.

Die nächste Landesjugendsynode wird am 18. Mai 2019 stattfinden.

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Helden und Heldinnen gesucht

Die Diakonische Initiative sucht Assistenzkräfte für inklusive Sommerfreizeiten (20,00 Euro/Tag)

Seit den 1990er Jahren bietet die Diakonische Initiative „unBehindert miteinander leben“ Hügelheim Freizeiten für Menschen mit und ohne Behinderung an. Die Nachfrage von Teilnehmer*innen ist groß und viele freuen sich seit Anfang des Jahres auf den großen Sommerurlaub. Die Plätze − vor allem die Plätze für Rollstuhlfahrer*innen − sind schnell ausgebucht, so dass bereits wenige Woche nach dem Erscheinen des Freizeitprospekts die ersten Namen auf der Warteliste stehen.

Die Ausflüge, Führungen, Theaterbesuche werden gebucht, die Bastelworkshops erstellt und mit viel Freude und Herzblut werden die Freizeiten im In- und Ausland für das nächste Jahr von den größtenteils ehrenamtlichen Freizeitleiter*innen organisiert und vorbereitet. Was fehlt, sind die ehrenamtlichen Assistenz- und Pflegekräfte, die die Teilnehmer*innen auf der Freizeit begleiten, unterstützen und betreuen. Dass Ehrenamtliche gesucht werden, ist nicht nur in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung spürbar, sondern auch in den vielen anderen sozialen Bereichen. Warum ist da so? Darüber kann man nur spekulieren, Schuld sei der Pluralismus in der Gesellschaft, der erhöhte Leistungsdruck in der Schule, gepaart mit Ganztagesbetreuung und Nachmittagsunterricht, sowie die private Freizeitgestaltung, die oftmals keinen Platz für ein soziales ehrenamtliches Engagement lassen.

Wir suchen Helden und Heldinnen, die trotz dieser Gründe Lust haben sich ehrenamtlich zu engagieren und uns auf unsere inklusiven Sommerfreizeiten begleiten! Denn das Ehrenamt ist eine ganz wunderbare Sache und trägt entscheidend zum gesellschaftlichen Leben bei. Man setzt sich dabei nicht nur für andere Menschen ein, sondern lernt sich, seine Grenzen und seine Fähigkeiten besser kennen. Dabei trifft man auf viele neue Leute, entdeckt neue Städte, Einrichtungen, Perspektiven und stellt fremde und eigene Weltanschauungen und Lebensentwürfe in Frage – viele gute Gründe, um sich vielleicht doch ehrenamtlich zu engagieren.

Wer noch mehr Gründe braucht, kann hier ein paar Aussagen von Ehrenamtlichen Assistenzkräften der  Diakonischen Initiative „unbehindert miteinander leben“ Hügelheim lesen:

 „Es gibt die Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen und sich nicht auf Leistungen oder Kapitalerträge zu fokussieren. Hier ist der Wert jedes Menschen wichtig. Nicht sein Aussehen, sein Geld oder seine Noten.“

„Besonders gut gefällt mir, dass bei der D.I. die Menschen im Mittelpunkt stehen. Wir erleben so viel, lernen neue Städte, neue Häuser, neue Menschen kennen. Nicht selten entstehen Freundschaften. Ich fühle mich wohl und tue dabei etwas Gutes.“

„Ich finde gut, dass man mit Menschen in Kontakt kommt, die oft am Rande der Gesellschaft stehen. Es ist so schön zu sehen, wie sich über Kleinigkeiten freuen und den Urlaub genießen. Am Anfang hatte ich ein paar Bedenken, aber die waren sofort wieder weg und ich hatte jede Menge Spaß.“

Werdet selbst zu Heldinnen und Helden und schenkt  Menschen Zeit und Freude! Die Diakonische Initiative sucht für die Sommerfreizeiten Menschen, die Lust haben etwas Neues auszuprobieren und Erfahrungen im sozialen Bereich machen wollen. Die einzige Voraussetzung ist das Mindestalter von 17 Jahren. Nach oben hin gibt es keine Altersgrenze. Wir bieten dafür freie Kost, Fahrt und Unterkunft, Mitarbeiter*innenschulung, Haftpflicht- und Unfallversicherungsschutz, Bescheinigung der Tätigkeit, eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 20,00 Euro am Tag, vor allem aber: die Möglichkeit, Freude zu schenken und etwas Sinnvolles zu tun – somit einen unvergesslichen Urlaub zu erleben.

Wer Interesse hat, die Diakonische Initiative zu begleiten, kann sich bei Mareike Ochs melden (07631-6103 oder info@di-huegelheim.de).

Die Termine für 2018 sind:

Freizeit Fürstenberg: 28.07. – 11.08.2018

Freizeit Scharbeutz: 24.08. – 07.09.2018

Freizeit Italien: 05.08. – 19.08.2018

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Wohlan alle ... kommt her!

Nach(t)gedanken zur Bezirkssynode in Müllheim, April 2018 

Wer wie wir aus dem Osten kommt und also weit weg von Müllheim wohnt, sollte trotzdem nicht über die zurückzulegende Entfernung jammern. Nein, nicht aus Solidarität mit den wenigen, die für die vielen Synodalen aus dem Süden weit fahren, sondern weil uns unsere Chauffeuse über den Storen und dann durch die badischen Toskana dorthin bringt. Der Weg führt uns an einer geöffneten Gartenwirtschaft nach der anderen vorbei, dazwischen eingestreut Eisdielen, sodass wir uns ein ums andere Mal fragen, warum wir uns das antun und nicht lieber einkehren, uns die Sonne auf’s Haupt scheinen - und die Synode ohne uns tagen lassen?

Wir tun es nicht. Ausserdem stand ja keiner am Strassenrand und rief: »Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser (Jes.55,1)!«, wobei das Wasser im Markgräflerland mindestens aus einem leichten Gutedel besteht. So fahren wir daran vorbei. Irgendwelche Soziologen würden uns wahrscheinlich ins Milieu der Hochmotivierten einsortieren.

Die Frage, warum wir das tun, beantwortet aber bald Medea Frey, die uns im Gottesdienst, den sie mit uns feiert und der etwas von Gottes Freundlichkeit atmet, daran erinnert, dass wir mit unserem Gott über Mauern springen können (Ps.18). Vielen Dank dafür!
Nur ganz kurz denke ich daran, dass der Arbeitskreis Frieden den Zusammenhang dieser Stelle hoffentlich nicht so genau kennt.

 

Und heilen den Schaden meines Volkes nur obenhin, indem sie sagen: »Friede! Friede!« und ist doch kein Friede (Jer. 8,11)

»Und als ich damals die Pershing-Raketen durch Engelsbrand (genau, das ist das Dorf, das irgendwo zwischen Waldrennach und Unterreichenbach liegt, alles klar?) fahren sah, da wusste ich, ich muss etwas tun«, erinnert sich Religionslehrer Udo Grotz. Wenn dann noch das passende biblische Wort dazukommt (vermutlich: »Siehe, ich lege dir heute das Leben und das Gute vor, den Tod und das Böse« aus Dtn.30), wer wollte da nicht seinem Denken eine neue Richtung geben?

Durch ihn und Theo Ziegler konnten wir in die Arbeit des AK Frieden eintauchen, der auch eine neue Studie dabei hatte, in der uns verschiedene Szenarien vorgelegt werden, die uns helfen sollen, uns zwischen Wegen des Friedens und des Todes zu entscheiden. 

Es ging - das wussten wir ja - um den Weg der Gewaltfreiheit. Folgerichtig kritisiert Theo Ziegler die vielen neueren Militärmissionen, die alle mehr oder weniger gescheitert seien. Wohin uns das ganze führt?
Nun, er meint, dass wir so langen Frieden nicht wegen der Abschreckung hatten, sondern trotz ihrer, da vorhandene Waffen irgendwann eingesetzt werden, wenn man sie schon habe ... Also schlägt er eine neue, zivile Sicherheitspolitik vor. Das alles hat nicht wenig Überzeugungskraft. Aber spätestens an einer Stelle bleibe ich nachdenklich zurück, als uns der zivile Widerstand als Verteidigung - nicht des Landes, sondern -  eines Lebensstiles empfohlen wurde. Den Verweis auf die DDR 1989 kann ich noch gut mitgehen, aber den auf die CSSR 1968? Dann sehe ich wieder die russischen Panzer durch Prag fahren und Jan Palach brennen. Da hatte es mit der Verteidigung eines Lebensstiles nicht ganz so gut geklappt. Was folgte war das, was Milan Kundera in seinem Roman »Der Scherz« beschreibt.

Gerne unterschreibe ich Theo Zieglers Satz: »Wer etwas verändern will, setzt sich Ziele, wer etwas verhindern will, sucht Gründe.« Aber nach wie vor überzeugen mich persönlich die Antworten des AK Frieden auf Srebrenica nicht. Ich weiss am Ende nur, dass es mir schwer fällt, das »deutlichere Zeichen« im sich Heraushalten zu entdecken. Mir scheint, auch der, der sich heraushält, kann nicht frei von Schuld bleiben. Trotzdem, macht weiter, wir brauchen in der Kirche so einen Stachel.

 

Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Grossen treu (Lk.16,10)

Was war sonst noch?

Richtig, der Haushalt. Den konnten wir zügig verabschieden, weil er vom Finanzausschuss, dem VSA und immer wieder von Frau Lambrecht gut vorbereitet war. Ganz nebenbei lernen wir, als es um unsere vermutlich letzten Beschlüsse zum Haushalt des Diakonischen Werkes ging, dass es eine Geschäftsordnung der Synode gibt, an die man sich halten sollte. Nur gut für das Diakonische Werk, dass unser Dekan sich auch hier als Pontifex erwies und einen Umlaufbeschluss vorschlug.

In den Verwaltungsrat des VSA wurde für Stefan Bold Frau Gabi Heuß (für die Südschiene: Pfarrerin in Lenzkirch) nachgewählt.

Ausserdem hören wir von Eberhard Deusch einen Bericht zur tragischen Entwicklung in Kamerun, wo der Streit zwischen der frankofonen Mehrheit und der anglofonen Minderheit immer weiter eskaliert. Viel ist es nicht, was wir an diesem Abend tun können, immerhin verabschieden wir einen Brief an die Bundestagsabgeordneten unserer Region, sie mögen ihren Einfluss auf die Bundesregierung geltend machen, die sich für Frieden und Verhandlungen einsetzen solle.

Wir hören durch Frau Aldinger noch von der letzten Landessynode, dass die Landeskirche beim dritten Weg bleibt, sodass es weiter keine Gewerkschaften als Verhandlungsgegenüber in Tarif- und Arbeitsrechtsfragen geben wird. Auf jeden Fall soll alles transparenter werden, es werde auch einen Ombudsmann (nein, es muss wohl heissen eine Person im Ombudsamt) geben. Für Kirche und Diakonie soll es einheitliche Arbeitsrechtsregelungen geben, das wäre schon mal ein Fortschritt. Dann hoffen wir das Beste, damit nicht der alte Faust wieder einmal Recht behalte (»Die Botschaft hör ich wohl…«).

Auf die neue Perikopenordnung und den neuen Anhang zum Gesangbuch, die zum Advent kommen sollen, werden wir auch noch aufmerksam gemacht. Da wird mir doch ein wenig bedenklich zumute, denn die äusserst demokratische Art der Beteiligung des Kirchenvolkes am Zustandekommen des neuen Anhangs sollte lieber nicht Schule machen, aber vielleicht war während der Beratungen dazu die Transparenz gerade abwesend und wurde generalüberholt, wer weiss.

Endlich werden wir von Schuldekan Dirk Boch noch auf die Herbstsynode, auf der es um Bildungsfragen gehen wird, hingewiesen. Er möchte dann auch gerne Rückmeldung erhalten, wie wir seine bisherige Arbeit einschätzen. Wenn jemand Nachhilfe braucht: Das ist Transparenz. Vielleicht ist Herr Boch ja an der Intransparenz bei der Entstehung des neuen Anhangs schuld, weil er sich gerade die Transparenz in Karlsruhe ausgeliehen hatte und dort gab es eben nur ein Exemplar?

Zum Schluss teilt uns Dietmar Bader noch mit, dass er den Vorsitz der Bezirkssynode niederlegen wird, um für eine Person im Nichttheologenamt (stimmt das so? Laien sagen wir ja bei uns nicht) den Weg frei zu machen. Das ehrt ihn und es ist ein Stück ehrliche und transparente Arbeit am Aufbau der evangelischen Kirche.

Ach ja, wir haben uns wieder verjüngt, und schöner werden wir auch, im Durschnitt… Wir heissen ganz herzlich Philipp van Oorschot als neuen Pfarrer in Kirchzarten willkommen.

Susanne Berninger wird als Prädikantin wiederberufen - wir freuen uns mit ihr.

Danach singen wir: »Herr bleibe bei uns, denn es will Abend werden«. Dem ist nichts hinzuzufügen. Und jetzt weiss ich auch wieder: Er ist es, für den wir uns das »antun«, meint

Hellmuth Wolff

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Die Diakonische Initiative in Hügelheim sucht: Held*innen!

"Für unsere inklusiven Sommerfreizeiten suchen wir Menschen ab 17 Jahren, die uns dabei helfen Menschen mit Handicap einen wunderschönen Urlaub zu ermöglichen. Wir bieten Euch Schulungen, freie Fahrt, Verpflegung und Unterkunft, Versicherungsschutz, Bescheinigungen, tolle Erfahrungen, nette Menschen und eine Aufwandsentschädigung von 20,00 Euro pro Tag!"

Termine:
Freizeit Fürstenberg 28.07. – 11.08.2018
Freizeit Italien 03.08. -19.08.2018
Freizeit Scharbeutz 24.08. – 07.09.2018

 

Kontaktdaten und weitere Info`s: www.di-huegelheim.de

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Einladung zu zwei Chorprojekten "Bach und Luther"

 

Das Pop-Oratorium kommt zurück als kirchenbezirkübergreifendes Projekt!

Ein Jahr nach dem Reformationsjahr, 500 + 1, werden an insgesamt vier ausgewählten Orten in Süddeutschland und der Schweiz, exklusiv von der Stiftung Creative Kirche Witten als Veranstalter, Aufführungen um den Reformationstag 2018 stattfinden. Das Besondere daran: Es werden die Original Musical-Bühnenstars mit Schauspiel und Gesang sowie die Live-Band der großen TV-Produktion aus dem Megaspektakel der Mercedes-Benz Arena in Berlin dabei sein und wir als ChorsängerInnen mittendrin.

Ein Projektchor aus dem Einzugsbereich Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald, Markgräflerland

soll sich formieren und das Oratorium am

Sonntag, 04.11.2018, um 19.00h im großen Saal des Konzerthauses Freiburg

auf die Bühne bringen.

Weitere Infos finden Sie in der Ausschreibung...

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Fachtag für Sekretärinnen in Hohenwart

Fachtag für Sekretärinnen in Hohenwart am 16.4.2018

Im zweijährigen Rhythmus fahren die Sekretärinnen aus den Kirchenbezirken Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen und Freiburg gemeinsam mit dem Bus zum Fachtag der Sekretärinnen nach Pforzheim-Hohenwart zur Fortbildung beim Hohenwart Forum.

Sie alle genießen diesen „Energydrink“ für den Alltag als Pfarramts-, Schuldekanats- und Dekanatssekretärinnen. Der Fachtag besteht aus Motivation, Innovation und Energie.

Nach einem inspirierendem Vortag am Vormittag wurden am Nachmittag in Workshops Tipps und Anregungen für die Arbeit in Pfarramt und Verwaltung angeboten.

Der wertvolle Austausch mit den Kolleginnen und das schöne Ambiente des Hohenwart Forums machten den Fachtag zu einem Erlebnis für Seele, Kopf und Körper.

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Vocatio

Im Rahmen des Gottesdienstes zum Auftakt des religionspädagogischen Studientages erhielten

Kristina Bosse, Mac Planck Realschule, Bad Krozingen (links)

Larissa Freisler-Schüler, Julius Leber Schule, Breisach (rechts)

von Schuldekan Dirk Boch Ihre Vocatio-Urkunde überreicht, die nach erfolgreicher Ausbildung zur Erteilung des evangelischen Religionsunterrichtes bevollmächtigt.

 

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