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Aktuelles

Haushalt 2022/2023 von Bezirkssynode beschlossen

Bad Krozingen / Bötzingen. Am 13.05.22 tagte die Bezirkssynode des Evangelischen Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald im hybriden Format. Im Fokus der Sitzung stand zunächst der Haushaltsbeschluss für die Jahre 2022 / 2023. Darüber hinaus informierten die Landessynodalen Ulrich Reimann und Wolfgang Schmidt über die Beschlüsse der Landessynode. Diese hatte in ihrer Frühjahrssynode umfangreiche Beschlüsse zur Gebäudeplanung, zur Ressourcensteuerung, der Stellenplanung sowie der Zusammenarbeit in Kooperationsräumen getroffen. Auf besonderes Interesse stieß zudem der Vortrag von Ralf Becker zum Thema „Sicherheit neu denken“.

Die Vorsitzendes des Finanzausschusses, Helga Lambrecht, erklärte den Synodalen die inhaltliche Schwerpunktsetzung des Haushaltsplans 2022 / 2023. So werden dort u.a. die Silberlilly (ein umgebauter Airstream-Anhänger, der als mobiler kirchlicher Ort genutzt werden soll), die Kirche auf der Landesgartenschau sowie das Projekt „Profil stärken“ zur Stärkung des evangelischen Profils in Kitas mit ausgewiesenen Mittel bedacht. Die Bezirksleitung legt damit einen besonderen Fokus auf innovative kirchliche Projekte, die über die gemeindliche Arbeit hinaus die Arbeit mit besonderen Zielgruppen in den Blick nehmen. Erhöht wurde darüber hinaus der Etat für die Notfallseelsorge, die Arbeit der Evangelischen Erwachsenenbildung und die Tourismusseelsorge. Weiterhin verfügbar sind Innovationsmitteln, mit der der Bezirkskirchenrat ausgewählte Projekte fördern und unterstützen möchte.
Ulrich Reimann und Wolfgang Schmidt informierten die Synodalen über die Beschlüsse der Frühjahrestagung der Landessynode. Diese hatte Ende April weitreichende Vorgaben für den Strategieprozess ekiba2032 auf den Weg gebracht. Der Gestaltungsprozess stellt die Frage, wie Kirche im Jahr 2032 unter Berücksichtigung der sich verändernden Rahmenbedingungen aussehen soll. Der Prozess ist notwenig, da die Ausgaben für Gebäude und Personal in den nächsten Jahren schneller steigen werden, als die Einnahmen durch die Kirchensteuer. Die Rahmenbedingungen des Prozesses werden durch die gewählten Vertreter:innen der Landessyndode festgelegt. Die Ausgestaltung der Transformation der Kirche finden in den Bezirken und den Gemeinden vor Ort statt. Dekan Rainer Heimburger konkretisierte dazu den Prozessablauf für den Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald, der extern durch die Firma Südlicht begleitet wird.
Vor einigen Jahren entwickelte sich in der Evangelischen Landeskirche Baden die Initiative „Sicherheit neu denken“. Ralf Becker, Koordinator in der Initiative, knüpfte in seinem Vortrag an die aktuelle Debatte rund um Waffenlieferungen in die Ukraine an. Becker warb für zivile Widerstandsmethoden und widersprach der herrschenden Logik militärischer Eskalation. So argumentierte er für eine inklusive Friedens- und Sicherheitsordnung und zeigte sowohl Deeskalations-Optionen als auch Ideen für eine alternative Verwendung des 100 Milliarden Sondervermögens für Militärausgaben auf.

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Landessynode - Kurzprotokoll

Vom 26.-30. April tagte die 13. Landessynode unserer evangelischen Kirche in Baden. Sie ist das gesetzgebende "Parlament" mit Vertreter*innen aus den Kirchenbezirken, kirchlichen Arbeitsfeldern und Gesellschaft. Es wurden dabei wichtige Beschlüsse gefasst: u.a. zum Strukturprozess ekiba 32 und Fragen des Klimaschutzes. Auch gab die neue Landesbischöfin ihren ersten Bericht zur Lage.

Zusammenfassend informiert Sie das unten verlinkte Kurzprotokoll.

Der Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald wird vertreten von:

Wolfgang Schmidt, wolfgang.schmidt@kbz.ekiba.de

Ulrich Reimann, ulrich.reimann@kbz.ekiba.de

Dirk Boch, dirk.boch@kbz.ekiba.de 

Hier können Sie auch weitere Informationen bekommen.

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„Ich wünsche mir, dass man in der Kirche so richtig feiern kann.“

Landesbischöfin Heike Springhart stellt sich bei der Silberlilly den Fragen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Bad Krozingen. Am 30.04. kam Landesbischöfin Heike Springhart mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei der Silberlilly ins Gespräch. Vor rund 90 Besucher:innen gab die Bischöfin bei der Veranstaltung des Evangelischen Jugendwerks und der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Krozingen bereitwillig Auskunft zu Fragen rund um Glaube, Kirche, Digitales und persönliche Vorlieben. Im Anschluss an das Gespräch auf dem roten Sofa verwandelte sich die Christuskirche in Bad Krozingen in eine stimmungsvolle Kopfhörerdisco.

Es waren sehr persönliche Fragen, die die Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Heike Springhart richteten. Diese hatten Heike Siepmann, Miriam Tepel und Oliver Zulauf im Vorfeld zu „Siberlilly meets Landesbischöfin“ via Instagram gesammelt. Einige der Fragen steckten in einem bunten Kaugummiautomaten. Andere wurden von den Jugendlichen vor Ort direkt an Springhart gerichtet. „Das Herz so ganz öffnen, fällt mir manchmal schwer. Ich wünsche mir da manchmal selber mehr Mut.“, räumte Heike Springhart am Ende ein. Zuvor hatte sie leidenschaftlich dafür plädiert, dass Kirche sich nicht hinter „heiligem Geschwurbel“ verstecken dürfe, sondern so vom Glauben erzählen muss, „dass normale Menschen uns Christ:innen verstehen und das Gefühl haben, der Glaube hat mit uns und unserem Leben zu tun.“ Alles, was einen moralisierenden Gott anpinsele, nerve sie. Der Glaube habe für sie vielmehr mit einer großen Offenheit zu tun. Sie wünsche sich, dass junge Menschen in der Kirche erfahren dürften, dass sie - so, wie sie sind - einen Ort finden, an dem sie sich mit ihrer Kreativität einbringen könnten. Sie bat die jungen Besucher:innen, „ihre Spontanität lebendig zu halten und einfach zu machen“. Jugendliche und junge Erwachsene seien mit dem, was sie mitbringen würden, gefragter denn je.

Über die Fragen nach der Relevanz von Kirche, Glauben und Beten hinaus, gab Springhart bereitwillig Auskunft über ihre Erfahrungen mit TikTok und Instagram, ihren Lieblingsalkohol, Superkräfte, die sie gerne hätte, ihren Hang zur Snooze-Taste und wie sie es mit dem gendern hält. Ihr sei Humor sehr wichtig. „Wer Humor hat, stellt sich neben sich“, erklärte sie und zog den Vergleich zur Kirche. Für sie sei es das Beste, dass Kirche einen Freiraum eröffne, anders auf das eigene Leben zu schauen. Sie hoffe, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen spürten, dass man in der Kirche „richtig feiern kann“ und in all dem „Mist, der einen so täglich beschäftig“ gleichzeitig getragen sei.

Das Leben, den Glauben und Gott zu feiern - das wurde im Anschluss an das Gespräch auf dem roten Sofa direkt in die Tat umgesetzt. Bei der Kopfhörerdisco tanzten die Besucher:innen bis in den Mai hinein oder setzten das Gespräch mit Heike Springhart in der Sofalounge bei einem Cocktail fort.

Vielen herzlichen Dank an alle Helfer*innen und die Kirchengemeinde Bad Krozingen - insbesondere Miriam Tepel - ohne die diese Veranstaltung so nicht möglich gewesen wäre!


Über das Gespräch mit Heike Springhart berichtete die Badische Zeitung. Den Bericht können Sie hier nachlesen. 

 

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„LICHTungen“ – Ökumenischer Gottesdienst zur Eröffnung der Landesgartenschau in Neuenburg

Zur Eröffnung der Landesgartenschau in Neuenburg am Rhein haben Landesbischöfin Heike Springhart (Karlsruhe) und Erzbischof Stephan Burger (Freiburg) am Sonntag, den 24.04.22 einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert. Unter dem Motto „LICHTungen“ sind die evangelische und katholische Kirche bei der Landesgartenschau mit einem eigenen Programm vertreten.

In ihrer Predigt rief Landesbischöfin Springhart dazu auf, in die Welt hinauszugehen, um zu sehen, wo das Leben aufblühe. Am Blütenmeer der Gartenschau am Rhein, über Grenzen hinweg, auch „über die Grenzen der Konfessionen in die Weite der Ökumene“. Zugleich ermutigte sie die Menschen, „ihre Ratlosigkeit in Worte zu fassen und die Fragen danach offenhalten, wohin der Weg gehen kann, wenn alles unsicher wird. Wie es Frieden werden kann – in der Ukraine und im Jemen. Wie wir die vom Krieg betroffenen und bedrohten Menschen am besten unterstützen.  
Es sei wichtig, „dass wir damit ringen, den Glauben zu begreifen. Dass wir uns nicht abspeisen lassen mit den immer gleichen Formeln. Dass wir Gott aus der Tiefe unseres Herzens loben, wenn uns das Herz vor Freude übergeht – aber auch, dass wir ihm unser Leben, unsere Fragen, unsere Zweifel hinhalten.“ Die Verheißung Jesu „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben“ sei kein Aufruf zum blinden Glauben, sondern „eine Ermutigung, nicht nur die Augen, sondern auch die Herzen und die Hände zu öffnen.“ 
Erzbischof Stephan Burger würdigte die Landesgartenschau als einen Ort, an dem Menschen der Schöpfung und Natur besonders nahe sein dürfen. Neben diesen Möglichkeiten komme Gott dazu, „der uns seine Schöpfung anvertraut hat, sie zu behüten und zu bewahren“. 
Die diesjährige Landesgartenschau findet bis zum 3.10. in Neuenburg statt, das Programm der katholischen und evangelischen Kirche bietet Momente zum Innehalten. „Wir möchten den Besucherinnen und Besuchern mit unserem Stationenweg zum Leben in der Spannung der Gegensätze eine spirituelle ‚LICHTung‘ im Alltag schenken“, erklärte die katholische Gemeindereferentin Cornelia Reisch, die zusammen mit dem evangelischen Gemeindediakon Martin Lampeitl und einer ökumenischen Steuerungsgruppe das Kirchenprogramm verantwortet 
Auf der „LICHTung“, die an der „Alten Mole“ an der Rheinpromenade liegt, gibt es neben einem alten Baumbestand, der zu Ruhe und Erholung einlädt, auch einen Kirchen-Pavillon, der zusammen mit dem umliegenden Außengelände für Gebetszeiten, Veranstaltungen und andere kirchliche Angebote genutzt wird. Sechs künstlerisch gestaltete Stelen stimmen auf den kirchlichen Stationenweg unter dem Motto „Leben in der Spannung der Gegensätze“ (lachen – weinen, ruhen – bewegen, weiten – begrenzen) ein. Zum regelmäßigen Angebot zählen tägliche Mittagsgebete (jeweils um 12 Uhr, außer sonntags) und Abendgebete jeweils um 18 Uhr. Jeden Dienstag um 16 Uhr finden „Gespräche unterm Nussbaum“ zu verschiedenen Themen wie beispielsweise Friedenspolitik statt. Jeden Donnerstag um 16 Uhr gibt es ein kreatives Angebot zum Mitmachen. Jeden Sonntag und an Feiertagen feiern die beiden Kirchen einen ökumenischen Gottesdienst auf der Landesgartenschau. Hinzu kommen eigene Angebote für Kinder (z.B. ein Energieseminar mit Solarzellen, ein Mitmach-Stationenweg auf der LICHTung sowie Bastel- und Vorleseangebote). Ein Team von etwa 140 Ehrenamtlichen unterstützt das Angebot auf der Landesgartenschau.  
„Der Pavillon und das Programm dazu sollen zu einem Zeichen der Hoffnung in diesen bewegten Zeiten werden“, erklärt Martin Lampeitl. „Als Beispiel zur Ermutigung dient mir dabei die Seerose. Sie blüht da, wo eigentlich nichts mehr blühen kann, mitten auf dem See, denn sie baut sich lange Wurzeln bis auf den Grund. Wenn wir im christlichen Glauben fest verwurzelt sind, machen wir auch hoffnungsvolle Erfahrungen.“  

Dr. Daniel Meier 
Kirchenrat, Pressesprecher und Leiter des Zentrums für Kommunikation (ZfK) der Landeskirche 


Weitere Informationen zum kirchlichen Programm auf der Landesgartenschau finden Sie hier.
Die Predigt des Eröffnungsgottesdienstes von Landesbischöfin Heike Springhart können Sie hier nachlesen

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Beauftragung von Sascha Buchberger

Sascha Buchberger ist nach seiner offiziellen Beauftragung Diakon der Badischen Landeskirche. Er wird weiterhin in Münstertal für die Kinder- und Jugendarbeit zuständig. Die Badische Zeitung sprach mit Sascha Buchberger über seine Erfahrungen im Religionsunterricht und seine Berufsmotivation. Den ganzen Artikel können Sie hier nachlesen. 

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Eröffnungsgottesdienst auf der Landesgartenschau

Am 24. April 2022 findet um 15.00 Uhr der Eröffnungsgottesdienst für die Landesgartenschau 2022 in Neuenburg statt. Der Gottesdienst unter dem Motto "Weil es uns zusammen bringt", wird gestaltet von Landesbischöfin Dr. Heike Springhart und Erzbischof Stephan Burger. Für die Teilnahme benötigen Sie ein Ticket der Landesgartenschau.

 

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Ein offener Blick in den Himmel

Kirchen bieten auf der Landesgartenschau eine „LICHTung“ als Zeichen der Hoffnung

Unter dem Motto „LICHTungen“ sind die evangelische und katholische Kirche bei der Landesgartenschau in Neuenburg am Rhein mit einem eigenen Programm vertreten. Zur Eröffnung lädt ein ökumenischer Gottesdienst am 24. April um 15 Uhr mit Erzbischof Stephan Burger und Landesbischöfin Heike Springhart zum Mitfeiern ein.

Von 24. April bis 3. Oktober findet die Landesgartenschau in Neuenburg am Rhein statt. Das ökumenische Programm der katholischen und evangelischen Kirche bietet Besucherinnen und Besuchern der Landesgartenschau Momente zum Innehalten.„Unser Kirchenbeitrag steht unter dem Motto LICHTungen“, erklärt die katholische Gemeindereferentin Cornelia Reisch, die zusammen mit dem evangelischen Gemeindediakon Martin Lampeitl und einer ökumenischen Steuerungsgruppe das Kirchenprogramm auf der Landesgartenschau verantwortet. „Wir möchten als Kirche den Besucherinnen und Besuchern mit unserem Stationenweg zum ‚Leben in der Spannung der Gegensätze‘ eine spirituelle ‚LICHTung‘ im Alltag schenken. Bei uns können Menschen in einem geschützten Raum Licht und Schatten erleben und gleichzeitig einen offenen Blick zum Himmel haben.“

Auf der „LICHTung“, die an der „Alten Mole“ an der Rheinpromenade liegt, gibt es neben einem alten Baumbestand, der zu Ruhe und Erholung einlädt, auch einen Kirchen-Pavillon, der zusammen mit dem umliegenden Außengelände für Gebetszeiten, Veranstaltungen und andere kirchliche Angebote genutzt wird. Sechs künstlerisch gestaltete Stelen stimmen auf den kirchlichen Stationenweg unter dem Motto „Leben in der Spannung der Gegensätze“ (lachen – weinen, ruhen – bewegen, weiten – begrenzen) ein. Zum regelmäßigen Angebot zählen tägliche Mittagsgebete (jeweils um 12 Uhr, außer sonntags) und Abendgebete jeweils um 18 Uhr. Jeden Dienstag um 16 Uhr finden „Gespräche unterm Nussbaum“ zu verschiedenen Themen wie beispielsweise Friedenspolitik statt. Jeden Donnerstag um 16 Uhr gibt es ein kreatives Angebot zum Mitmachen. Jeden Sonntag und an Feiertagen feiern die beiden Kirchen einen ökumenischen Gottesdienst auf der Landesgartenschau. Hinzu kommen eigene Angebote für Kinder (z.B. ein Energieseminar mit Solarzellen, ein Mitmach-Stationenweg auf der LICHTung sowie Bastel- und Vorleseangebote). Ein Team von etwa 140 Ehrenamtlichen unterstützt das Angebot auf der Landesgartenschau.

„Der Pavillon und das Programm dazu sollen zu einem Zeichen der Hoffnung in diesen bewegten Zeiten werden“, erklärt Martin Lampeitl. „Als Beispiel zur Ermutigung dient mir dabei die Seerose. Sie blüht da, wo eigentlich nichts mehr blühen kann, mitten auf dem See, denn sie baut sich lange Wurzeln bis auf den Grund. Wenn wir im christlichen Glauben fest verwurzelt sind, machen wir auch hoffnungsvolle Erfahrungen.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.kirche-lgs.de.

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"Grünes Küken": Kinder lernen wertschätzenden Umgang mit sich, anderen und der Umwelt

Mit dem Grünen Küken sollen Kinder in der Kita unterstützt werden, eine wertschätzende Haltung für Mensch und Natur zu entwickeln. Das Grüne Küken ist ein ganzheitliches religionspädagogisches Konzept, das im Kita-Alltag in ganz unterschiedlicher Art und Weise umgesetzt wird. Auch in zwei evangelische Kitas im Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald sind Grüne Küken geschlüpft. 

„Durch das Grüne Küken überlegen die Kinder gemeinsam, wie wir für ein gutes Miteinander unter uns Menschen sorgen, einen verantwortungsvollen Blick auf Tiere und Pflanzen gewinnen und uns nachhaltig für die Schöpfung einsetzen können“, erklärt Joost Wejwer. Als Projektverantwortlicher am Religionspädagogischen Institut Baden unterstützt er die Kitas dabei, Themen der Nachhaltigkeit im Kita-Alltag kindgerecht und ohne viel Aufwand zu integrieren.

Das Grüne Küken ist dabei nicht nur auf Themen wie Ressourcen, Ernährung, Einkaufen und Wasser reduziert, sondern nimmt auch das soziale Miteinander und gemeinsames Spielen in den Blick. „Die Stärke des Grünen Küken liegt darin, dass sich die Kinder als Teil eines größeren Ganzen verstehen lernen und überlegen, wie sie dieses mit gestalten können“, so Wejwer. Kitas, die sich dem Grünen Küken selbst verpflichten, sind Teil eines Netzwerkes, das sich gegenseitig unterstützt. „Das Grüne Küken ist ein Herzensthema, das im positiven Sinne ansteckend sein kann.“

Im Rahmen der Fastenaktion »Klimafasten« haben zwei evangelisches Kindertagesstätten im Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald einen Einblick in die praktische Umsetzung des Grünen Kükens vor Ort gegeben. Den Bericht können Sie in der angefügten Datei nachlesen. 


Haben auch Sie Interesse, in Ihrer Kita das Konzept des Grünen Kükens umzusetzen? 
Weitere Informationen sowie Fortbildungsangebote erhalten Sie über 

Joost Wejwer
Projektleitung Südbaden / Projekt zur Stärkung des Evangelischen Profils Evangelischer Kitas
Joost.Wejwer@ekiba.de / Mobil: 0151 – 176 202 66

 

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FSJ/BFD-Stellen frei

Die DI Hügelheim bietet zum 01.Juni sowie zum 01.September eine FSJ/BFS-Stelle ein. Gesucht werden zuverlässige jungen Menschen, die empathisch und kreativ mit Menschen mit Behinderungen zusammenarbeiten wollen. 

Weitere Informationen, Erfahrungsberichte sowie Kontaktmöglichkeiten gibt es hier. 

 

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Unterstützung für den Verein Zuflucht Müllheim

Die DI Hügelheim unterstützt mit ihrem Partner, dem Verein Zuflucht in Müllheim, die Familie eine aus Gambia Geflohenen. Dieser erlag Ende Februar seinem Krebsleiden. Sein letzter Wunsch, in seinem Heimatland Gambia beigesetzt zu werden, wurde erfüllt. Für die hohen Kosten der Überführung werden nun Spenden gesammelt. 
Weitere Informationen dazu finden Sie hier. 

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Bezirkssynode diskutiert über „Kirche zukunftsfähig gestalten“

Am 18.03.22 tagte die Bezirkssynode des Evangelischen Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald. Im Fokus der Sitzung stand der landeskirchliche Strukturprozess „Kirche zukunftsfähig gestalten“. Oberkirchenrat Matthias Kreplin hielt dazu einen Impulsvortrag, bevor anschließend die Meilensteine des Prozesses für den Kirchenbezirk vorgestellt wurden.

Bad Krozingen. Kreplin verwies in seinen Überlegungen auf die deutlich zurückliegenden Ressourcen und die damit einhergehenden Planungen der Landeskirche, über Kooperationsräume die kirchliche Präsenz in der Breite aufrechtzuerhalten. Der Begriff der kirchlichen Präsenz umfasse alle Formen kirchlicher Aktivitäten, mit der das Evangelium in Wort und Tat zu den Menschen gebracht werde. Ein buntes Netz an vielfältigen kirchlichen Präsenzen ermögliche es, das Angebot bewusst auf die jeweiligen Besonderheiten eines Kooperationsraumes abzustimmen. „Wir sollten überall präsent sein, aber nicht überall muss alles stattfinden“, fasste Kreplin seine Überlegungen zusammen. Die Landessynode werde im Frühjahr weitere Weichen für den Prozess stellen. U.a. sei eine Verschlankung der Strukturen geplant, um Beteiligung vor Ort zu ermöglichen sowie Entlastung und Spielräume für die Transformation der Kirche zu eröffnen.

Dekan Rainer Heimburger führte anschließend in die Prozessplanung im Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald ein. Über die Aufgabe der Reduktion hinaus sei die Frage, wozu Kirche eigentlich da sei, leitend. Der von der Landeskirche vorgezeichnete Weg der Kooperationen wird auch im Kirchenbezirk umgesetzt. Dazu werden entsprechende Kooperationsräume gebildet. Bereits fest stehen diese in der Region Kaiserstuhl sowie im Hochschwarzwald. Noch offen ist, welche Gemeinden im Markgräflerland zukünftig in einem Kooperationsraum zusammen gefasst werden. „Wir werden den Prozess nicht synchron durchführen können“, erklärte Heimburger. „Gleichzeitig wollen wir als Bezirksleitung mit den Kirchengemeinden, den Haupt- und Ehrenamtlichen immer wieder in einen intensiven Dialog gehen, um die Beteiligung hoch zu halten und die jeweiligen Schritte im Prozess transparent zu machen.“ Um die Einspar- und Transformationsmöglichkeiten zu klären, werde es deswegen immer wieder Schleifen geben, in denen über die Rückmeldungen und weiteren Schritte beraten wird. Bis zum Jahresende 2023 werden vom Bezirkskirchenrat die Entscheidungen über die Personal- und Gebäude-Reduktion getroffen.

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Profil-Passionskalender

Das Profil zur Stärkung evangelischer Kindertagesstätten hat für die diesjährige Fastenzeit einen "Profil-Passionskalender erstellt. So werden alle Evangelischen Kiten in Südbaden nicht an jedem Tag, aber doch regelmäßig in den kommenden Wochen "Kalenderblätter" per Mail zugeschickt bekommen. 

Wer in den E-Mail-Verteiler aufgenommen werden möchte, kann sich direkt bei Joost Wejwer melden

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Weltgebetstag 2022

Am 04.März 2022 feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus England, Wales und Nordirland. Unter dem Motto "Zukunftsplan: Hoffnung" laden sie ein, den Spuren der Hoffnung nachzugehen. Sie erzählen von ihrem stolzen Land mit seiner bewegten Geschichte und der multiethnischen, -kulturellen und -religiösen Gesellschaft. 
Die Kirchengemeinde Ehrenkirchen hat auch in diesem Jahr einen digitalen Weltgebetstag-Impuls produziert, der ab dem 04.März online auf YouTube geschaut werden kann. Auch in anderen Gemeinden finden Veranstaltungen rund um den Weltgebetstag statt. 
Seit über 100 Jahren macht die Weltgebetstagsbewegung sich für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft stark. Rund um den 04.März werden allein in Deutschland Hunderttausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die verschiedenen Veranstaltungen zum Weltgebetstag besuchen. 

 

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Missbräuchliche Verwendung des Liedes "Von guten Mächten"

Als Evangelischen Kirchen im Bezirk Breisgau-Hochschwarzwald kritisieren wir die missbräuchliche Verwendung des Liebes "Von guten Mächten", mit der sich auf zahlreichen Demonstrationen Kritiker:innen der Corona-Maßnahmen und der Corona-Impfung in die Tradition der Verfolgten des Naziregimes stellten. 

"Von guten Mächten" stammt aus der Feder von Dietrich Bonhoeffer. Der Pfarrer und Widerstandskämpfer gehört zu den prominentesten deutschen Theologen des 20. Jahrhunderts. Er beteiligte sich aus theologischen Gründen am Widerstand gegen die Nationalsozialisten und wurde am 9. April 1945 im KZ Flossenbürg hingerichtet. Bonhoeffer schrieb das Lied "Von guten Mächten" in einer Gefängniszelle zum Weihnachtsfest 1944. 

Der Ältestenkreis der evangelischen Heiliggeistgemeinde Kirchzarten mit Oberried hat dazu ebenso eine Stellungnahme veröffentlicht, wie Bezirksjugendreferent Oliver Zulauf sowie Dekan Rainer Heimburger und Pfarrerin Daniela Hammelsbeck in der Badischen Zeitung. 

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